Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Heiße Stirn. Durchnässter Nacken. Ein Schütteln, das mich ins Mark trifft. Er weint …

Wir packen das Nötigste zusammen und fahren in die Notaufnahme. Unser Spatz ist krank. Es hat ihn richtig erwischt.

Nervös warten wir. 1 Stunde. 2 Stunden. Zwischendurch bricht er der Empfangsdame auf den Tresen …

Nach 3 Stunden kommen wir endlich dran. Er wird untersucht. Tapfer lässt er es über sich ergehen. Zum Glück dauert es nicht lange.

Etwas beruhigt fahren wir nach Hause. Was wir noch nicht wissen:

Das war erst der Anfang.



Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.


Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Belastungsprobe

Die letzten 10 Tage waren für uns eine Belastungsprobe. Aus einem leichten Husten entwickelte unser kleiner Mann einen Virusinfekt, der nahtlos in eine Lungenentzündung übergegangen ist. Zwischendurch haben wir uns bei ihm angesteckt. Wobei es uns noch vergleichsweise leicht erwischt hat …

In Tagen wie diesen geht mir immer der gleiche Satz durch den Kopf:

Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Arthur Schopenhauer

Zu oft opfern wir unsere Gesundheit für Belanglosigkeiten.

Wie oft nimmst du dir bewusst Zeit für dich? Kümmerst dich um Körper und Geist?

Wie wichtig das ist, merke ich immer wieder … und das mit gerade einmal 28 Lenzen.

 

Die Gesundheit opfern?

Ich kann regelrecht zuschauen, wie ich mich von Tag zu Tag unwohler fühle, wenn ich keinen Sport mache, Ruhephasen streiche und nur komisches Zeug in mich hinein mampfe.

Solche Phasen durchlebe ich regelmäßig. Die Folge sind Rückenschmerzen und eine unterschwellige Dauermüdigkeit. Mit meinem Job, der zu 99 Prozent im Sitzen ausgeführt wird, kann ich es mir schlicht nicht leisten, mich gehen zu lassen … zumindest nicht, wenn ich lange Spaß am Leben haben möchte. (Manchmal geht es soweit, dass ich nach einem langen Tag im Büro davon träume, mit einem Spaten einen Acker umzugraben.)

 

Auf dem Holzweg

Glücklicherweise fällt es mir immer relativ schnell auf, wenn ich auf dem Holzweg bin. Wobei es nach der Erkenntnis noch einige Wochen dauern kann, bis ich mich irgendwie aus dem Sumpf herausziehe. Die initiale Kraftanstrengung, um aus einem gewohnten Trott herauszukommen, ist gewaltig. Doch sie lohnt sich …

Wenn ich Sport mache, Obst esse, es schaffe, in meinen Arbeitsalltag einen längeren Spaziergang einzubauen und vielleicht ab und an Zeit für einen Mittagsschlaf finde, fühle ich mich großartig.

Und doch werden diese großartigen Zeiten wieder und wieder von Holzwegzeiten abgelöst, in denen ich meine Gesundheit völlig aus den Augen verliere. Das Problem ist, dass es die erste Zeit gut funktioniert. Erst nach und nach stellen sich körperliche Beschwerden und die unterschwellige Müdigkeit ein …

 

Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts

Wie ein trojanisches Pferd schleicht sich die Bequemlichkeit in mein Leben ein.

Und dann ist er wieder da. Der Satz im Unterbewusstsein:

Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Mir wird klar, dass es sich nicht lohnt, die Gesundheit anderen Dingen unterzuordnen. Nach und nach bekommt sie wieder die Priorität, die sie verdient …

Ohne Gesundheit kannst du

  • nicht arbeiten,
  • nicht mit deinen Kindern spielen,
  • nicht mit deiner Partnerin flirten und
  • ganz gewiss nicht glücklich sein.

Schenkst du deiner Gesundheit genug Beachtung?

Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

 

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Kommentare

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4 Kommentare

  1. Christian
    Reply April 30, 23:17 #1 Christian

    Hey
    probiers mal mit nem höhenverstellbaren Schreibtisch. Mittlerweile sitze ich kaum noch und die Abwechslung tut wirklich gut.

    • Finanzkoch
      Reply April 30, 23:27 Finanzkoch Author

      Hey Christian,

      schön zu hören, dass so ein Tisch tatsächlich etwas bringt. Über die Anschaffung habe ich schon öfters nachgedacht. Sobald es das Budget hergibt, hole ich mir einen.

      Herzliche Grüße aus Leipzig
      Christoph

  2. Der Depotstudent
    Reply April 30, 13:12 #2 Der Depotstudent

    Hallo Christoph!

    „Ich kann regelrecht zuschauen, wie ich mich von Tag zu Tag unwohler fühle, wenn ich keinen Sport mache, Ruhephasen streiche und nur komisches Zeug in mich hinein mampfe.“
    Das finde ich erstaunlich, kann es aber aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Es gibt immer wieder Phasen, in denen man sich irgendwie gehen lässt. Sei es, weil der Job gerade stressig ist, man auf Prüfungen zu lernen hat oder aus sonstigen Gründen. Dann merkt man nach ein Paar Tagen oder Wochen, dass man sich nicht wohl fühlt. Gerade deshalb isst man noch eher schnell und ungesund, verzichtet auf Sport, weil man „auch mal entspannen“ möchte und es ergibt sich eine Negativspirale.

    Solange man diese regelmäßig durchbrechen kann, ist aber alles gut.

    Grüße vom Depotstudent 🙂

    • Finanzkoch
      Reply April 30, 16:06 Finanzkoch Author

      Hallo Depotstudent,

      es ist genau, wie du beschrieben hast. In solchen Phasen falle ich lieber auf die Couch, anstatt Sport zu machen … und das obwohl Sport mir gerade richtig gut tun würde.

      Herzliche Grüße aus Leipzig
      Christoph