Rückblick Januar 2021: Solides Umsatzplus & Besucherwachstum

Mit diesem Monatsrückblick beginnen wir ein neues Format, das regelmäßig erscheinen wird. Du bekommst einen Einblick in:

  • Die Besucherzahlen der Finanzküche
  • Die Zahl der Podcast Downloads
  • Und die Umsatzentwicklung

Darüber hinaus habe ich begonnen, meine Arbeitszeiten akribisch zu notieren. Da ich nicht weiß, wie viel ich eigentlich arbeite, bin ich selbst gespannt auf die Erkenntnisse, die ich daraus gewinne.

Christoph Geiler sitzt vor Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Die Besucherzahlen der Finanzküche

Letztes Jahr hatten wir einen deutlichen Einbruch bei den Besucherzahlen der Website. Dafür sehe ich vor allem folgende Ursachen:

  • 2020 habe ich kaum etwas veröffentlicht
  • Die Finanzküche war technisch, strukturell und optisch veraltet
  • Der Fokus der Menschen hat sich in der Pandemie verändert (und damit auch ihr Suchverhalten im Netz)

Wobei Letzteres eine Vermutung ist, die ich nicht zu 100 Prozent belegen kann.

Nachdem die Besucherzahlen eingebrochen waren, war ich umso gespannter, wie es sich auswirken würde, dass die Finanzküche wieder im Fokus meines Schaffens steht.

Google Suchanfragen für die Finanzküche Januar 2020 bis Ende Januar 2021

Google-Klicks für finanzkueche.de vom 01.01.2020 bis zum 31.01.2021

Den positiven Trend, der mit dem Relaunch der Finanzküche am 30.09.2020 eingesetzt hat, konnten wir diesen Januar bestätigen und ausbauen. Bei der Leistung der Google-Suche liegen wir mittlerweile wieder auf dem „vor Corona Niveau“ aus dem Januar 2020. In Zahlen bedeutet das:

  • Januar 2020: 7.269 Klicks
  • Januar 2021: 7.469 Klicks

Die Google-Suche nehme ich gerne als Benchmark, weil die Zahlen unverfälscht sind. Die Daten aus Google Analytics sind dagegen mit Vorsicht zu genießen. Seit dem Relaunch nutzen wir ein Tool, welches es dir ermöglicht, beim Besuch der Finanzküche dem Tracking durch Analytics zu widersprechen. Dadurch wird nur noch ein Teil der Besucher von Google Analytics gezählt.

Google Analytics Seitenaufrufe Finanzküche Januar 2020 bis Ende Januar 2021

Seitenaufrufe für finanzkueche.de vom 01.01.2020 bis zum 31.01.2021

Was sich mit Sicherheit ablesen lässt, ist, dass die Seitenaufrufe seit dem Relaunch Ende September deutlich anwachsen. Wenn wir die Zahlen vom Januar 2021 mit dem Januar 2020 vergleichen wollen, müssen wir etwa dreißig Prozent auf die Zahlen von heute aufaddieren. Das liegt daran, dass etwas dreißig Prozent der Nutzer dem Tracking durch Analytics widersprechen. In Zahlen bedeutet das:

  • Seitenaufrufe Januar 2020: 13.319
  • Seitenaufrufe Januar 2021: 15.667 (12.052 + dreißig Prozent)

Hier liegen wir bereits über dem Vorjahr. Ich gespannt, ob sich das Wachstum in den nächsten Monaten weiter beschleunigt oder es langsam abflacht.

Podcast-Downloads

Das größte Plus haben wir beim Podcast. In Zahlen:

  • Januar 2020: 994 Downloads & Streams
  • Januar 2021: 2050 Downloads & Streams

Das entspricht einem Wachstum von 106 Prozent.

Podcast Downloads Finanzküche Januar 2020 bis Ende Januar 2021

Podcast Downloads & Streams vom 01.01.2020 bis zum 31.01.2021

Allerdings bleibt abzuwarten, ob sich das Wachstum fortsetzt oder stagniert. Das aktuelle Plus ist vor allem darauf zurückzuführen, dass ich diesen Januar vier neue Episoden veröffentlicht habe. Im Januar 2020 habe ich hingegen gar nichts veröffentlicht. Die nächsten Monate werden zeigen, ob sich ein Zuwachs in der Breite einstellt.

Das Experiment mit der Zeit

Seit diesem Monat tracke ich meine Arbeitszeit. Diese habe ich unterteilt in:

  • Finanzküche
  • Beratungsgespräche
  • Gesprächsvor- & Gesprächsnachbereitung
  • Buchhaltung & Angebotserstellung
  • Konzeptionelle Arbeit
  • Weiterbildung
  • E-Mail
  • Produktprüfungen

Für die Zeiterfassung nutze ich den Würfel und die App von >Timeular*.

Auf die Ergebnisse dieses Experiments bin ich besonders gespannt. Bisher weiß ich weder, wie viel ich genau arbeite, noch wie meine Arbeitszeit auf die verschiedenen Tätigkeiten verteilt ist.

Bei der Anwendung des Zeitwürfels ist mir aufgefallen, dass die Tätigkeiten nicht immer trennscharf voneinander abzugrenzen sind. Die Zeiten für Produktprüfungen sind komplett in dem Punkt Gesprächsvor- & Gesprächsnachbereitung aufgegangen. Auch ein guter Teil meiner E-Mail Zeit ist hier eingeflossen, da ich nicht jedes Mal den Würfel umdrehe, wenn ich einem Mandanten schreibe, nachdem ich seine Gesprächszusammenfassung erstellt habe.

Trotzdem habe ich bereits im ersten Monat wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Meine Arbeitszeiten im Januar 2021

Meine Arbeitszeiten im Januar 2021

Ich habe jeden Tag im Januar gearbeitet. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich ein paar Tage frei gemacht habe – zumal ich bis zum 06.01. Urlaub eingeplant hatte.

Die Arbeitszeiten sind stark vom Lockdown geprägt. Da der Kindergarten zu hat, verbringen wir noch mehr Zeit mit unserem Sohn als sonst. An manchen Tagen gehe ich erst kurz vor 16 Uhr ins Büro – oder ich gehe bereits 14 Uhr nach Hause. Das bringt es mit sich, dass ich manchmal zu kämpfen habe, auf ausreichend Arbeitszeit zu kommen, um das Wichtigste abzuarbeiten.

Die Abendstunden der Wochenenden sind aktuell ein wichtiger Pfeiler, um meinen Ansprüchen in der Selbständigkeit gerecht zu werden.

Ich liebe meine Arbeit. Trotzdem ist es auf Dauer nicht gesund, keine Auszeiten zu nehmen. Darauf werde ich in den nächsten Monaten achten.

Verteilung meiner Arbeitszeit im Januar 2021

Verteilung meiner Arbeitszeit im Januar 2021

Insgesamt habe ich im Januar 148 Stunden und 15 Minuten gearbeitet. Auf die 21 Werktage verteilt sind das gute 7 Stunden pro Tag. Gern hätte ich etwas mehr Zeit für die Arbeit gehabt. Im Rahmen des Lockdowns mit Familie bin ich dennoch zufrieden.

Eine positive Erkenntnis ist, dass die Zeiten für Beratungsgespräche und die Vor- und Nachbereitungszeiten nahezu gleich sind, wenn ich sie um Sondereffekte bereinige. In den Vor- und Nachbereitungszeiten stecken zum Beispiel die Jahresreportings für die Depots meiner Mandanten, die einige Stunden in Anspruch genommen haben. Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass ich im Verhältnis mehr Zeit für Vor- und Nachbereitungen aufwende.

Zur Weiterbildung sei angemerkt, dass ich mich automatisch weiterbilde, wenn ich Beiträge erstelle. Trotzdem ist dieser Punkt im Januar zu kurz gekommen.

Umsatzentwicklung

Beim Umsatz haben wir dieses Jahr ein Wachstum von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angepeilt. Das brauchen wir, um alle geplanten Projekte auch umsetzen zu können. Wenn du bedenkst, dass wir letztes Jahr einen Umsatzrückgang von knapp 10 Prozent hatten, sind die 43 Prozent weniger, als es auf den ersten Blick scheint.

Den Januar 2021 haben wir im Vergleich zum Januar 2020 mit einem Umsatzplus von 22,68 Prozent abgeschlossen.

Damit liegen wir hinter dem Soll zurück. Da sich die Pandemie im Jahr 2020 erst ab April im Umsatz niedergeschlagen hat, war das allerdings erwartbar. Ab April sollten wir dann deutlich Boden gut machen.

Die 43 Prozent Steigerung sind machbar. Allerdings macht sich Corona weiterhin bemerkbar. Bei den Neuanfragen für unsere >Beratung liegen wir immer noch unter dem „Vor-Corona-Niveau“. Da nicht absehbar ist, wann und ob sich eine Normalisierung einstellt, ist es umso wichtiger als Selbständiger und Unternehmer, dass eigene Geschäftsmodell an die aktuelle Situation anzupassen.

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Resümee

Im Januar haben wir den positiven Trend der letzten Monate fortsetzen können. Corona ist und bleibt ein beherrschendes Thema. Onlineberatungen sind der neue Alltag. Meine Kollegen sehe ich kaum, da ich mich in einem extra Raum im Büro „separiert“ habe.

Mental stoße ich immer mal wieder an meine Grenzen. Da wir soziale Wesen sind, ist das wenig verwunderlich. Ich hoffe, dass wir alle bald wieder unsere Freunde, Verwandte, Geschäftspartner und Mandanten nach Lust und Laune sehen dürfen. Vor allem für meinen Sohn wünsche ich mir, dass er bald wieder jede Menge Kinder um sich hat.

Bleib gesund.

Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

Portrait vom Autor dieses Artikels
Über Christoph Geiler

Als Finanzberater bin ich auf die Themen Finanzplanung, Geldanlage und Altersvorsorge spezialisiert. Als Finanzkoch bin ich konzeptionell tätig und erstelle Inhalte. In meiner Freizeit schwinge ich den Kochlöffel, treibe Sport und spiele mit meinem Sohn.