Rückblick August: Start 4-Tage-Woche & Umsatzplus

Während ich die ersten Tage im August Urlaub hatte, war danach von Sommerruhe nichts zu spüren. Der übliche Auftragsrückgang in der zweiten Sommerhälfte ist ausgeblieben.

Alle relevanten Kennzahlen vom Umsatz bis hin zur Reichweite strahlen in einem satten Grün, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen. Wie üblich liegt der Teufel im Detail.

Darüber hinaus habe ich das Experiment 4-Tage-Woche gestartet. Wobei ich von der klassischen Definition eines zusätzlichen freien Tages ein gutes Stück entfernt bin. Dazu aber gleich mehr.

Konkret schauen wir uns in diesem Rückblick an:

  • Arbeitszeitentwicklung
  • Seitenaufrufe und Podcastentwicklung
  • Umsatzentwicklung
  • Einführung 4-Tage-Woche
Finanzküche Rückblick Juni 2021

Arbeitszeitentwicklung

Trotz des Urlaubs am Monatsanfang bin ich im August auf 103 Arbeitsstunden gekommen. Das sind 9 Stunden mehr als im Vorjahr.

Auf das Gesamtjahr gesehen habe ich bisher 6,9 Prozent mehr meiner Zeit in die Arbeit eingebracht als im Vorjahr.

Der gestiegene Aufwand ist aber weiterhin in einem Bereich, mit dem ich mich wohlfühle und bei dem genug Zeit für Familie und Gesundheit bleibt.

Dennoch habe ich mich entschieden, die 4-Tage-Woche auszuprobieren.

Vorsichtiges Herantasten: Einführung 4-Tage-Woche

Dabei geht es mir nicht um eine klassische 4-Tage-Woche, bei der ich nur an 4 Tagen die Woche arbeite. Vielmehr geht es mir darum, einen weiteren Wochentag zu haben, den ich flexibel gestalten kann.

Das bedeutet, dass ich nur noch an 4 Tagen die Woche ins Büro gehe. Nur an diesen 4 Tagen habe ich Beratungen und Meetings.

Einen zusätzlichen Tag der Woche kann ich so frei gestalten und beispielsweise Vormittags eine lange Runde auf dem Rennrad unterwegs sein oder einen Ausflug mit der Familie machen.

Ein paar Stunden am PC arbeiten, Mails schreiben und Inhalte erstellen ist trotzdem drin, wenn es notwendig ist.

Entscheidend ist, dass ich einen zusätzlichen Tag habe, an dem ich ohne größere zeitliche Zwänge bin. Und es ist der einzige Tag, an dem ich einige Stunden für mich habe, während mein Sohn im Kindergarten ist.

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Seitenaufrufe und Podcastentwicklung

Die Download-Zahlen haben sich beim Podcast wie folgt entwickelt:

  • August 2023: 1.055 Downloads
  • August 2022: 790 Downloads

Das entspricht einem Wachstum von 33,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat ist das allerdings ein deutlicher Rückgang. Das liegt unter anderem daran, dass wir im August an 2 Wochenenden nichts veröffentlicht haben. Da erst ich und dann Birgit im Urlaub waren, sind wir an unsere Kapazitätsgrenzen gekommen und haben den Blog und Podcast in eine zweiwöchige Sommerpause geschickt.

Bisher haben wir es noch nicht geschafft, Beiträge für einige Wochen vorzuproduzieren, sodass Krankheiten und Urlaube zu Blog- und Podcastpausen führen.

Ein weiterer Grund für die Reichweitendelle ist vermutlich saisonbedingt. Wir sind gespannt, wie die Entwicklung in Herbst und Winter aussieht.

Bei den Klicks auf die Finanzküche-Website über Google sind wir um 78,4 Prozent gewachsen:

  • August 2023: 5.570 Klicks über Google
  • August 2022: 3.122 Klicks über Google

Im Juli 2023 hatten wir noch 6.356 Klicks über Google. Nachdenklich macht uns, dass sich die Google-Rankings Mitte-Juli teilweise deutlich verschlechtert haben. Hier hat Google vermutlich ein >neues Update ausgerollt. Aktuell sieht es so aus, als ob sich die Situation wieder stabilisiert.

Insgesamt hatten wir 7.016 Besuche auf der Finanzküche. Das sind 1.523 weniger als im Juli.

Umsatzentwicklung & Darlehensaufnahme

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich im August ein Wachstum von 34 Prozent. Allerdings ist der August traditionell ein schwächerer Monat, sodass das Wachstum in absoluten Zahlen weniger beeindruckend aussieht.

Dennoch lässt sich festhalten, dass sich der positive Trend der letzten Monate verfestigt und stärker wird.

Im bisherigen Gesamtjahr liegen wir 11 Prozent über dem Vorjahr.

Wir sind immer optimistischer, dass wir unser mittleres Wachstumsziel von 19 Prozent erreichen.

Im Mai hatten wir eigentlich entschieden, noch ein Darlehen aufzunehmen, um die gestiegenen Kosten in den Bereichen Personal und Marketing abzufedern. Aufgrund Verzögerungen bei der Steuererklärung für 2021 und 2022 ist immer noch unklar, welche Darlehenshöhe sinnvoll ist.

Noch vor 2 Jahren hätte ich das Darlehen längst aufgenommen, aber da wir für Firmenkredite mittlerweile ein Zinsniveau von um die 7 Prozent haben, möchte ich keinen Euro mehr aufnehmen als notwendig.

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Ausblick & Resümee

Die Sommerdelle bleibt aus. Alle Zeichen stehen auf grün.

In den nächsten Monaten konzentrieren wir uns darauf, weiterhin gute Arbeit zu machen und den Trend auszubauen.

Unterdessen geht Birgits Entwicklung zur Finanzplanerin und Anlageberaterin weiter. Dem nächsten Durchbruchsziel, dass sie eigenständige Anlageberatungen durchführt, kommen wir in großen Schritten näher.

Portrait vom Autor dieses Artikels
Über Christoph Geiler

Als Finanzberater bin ich auf die Themen Finanzplanung, Geldanlage und Altersvorsorge spezialisiert. Als Finanzkoch bin ich konzeptionell tätig und erstelle Inhalte. In meiner Freizeit schwinge ich den Kochlöffel, treibe Sport und spiele mit meinem Sohn.