Geld ist der Treibstoff deiner Träume

Seit 3 Jahren arbeite ich daran, meinen eigenen Weg zu gehen. Anfangs war nicht klar, wohin er mich führen würde. Wenn ich ehrlich bin, ist es das immer noch nicht. Doch ich denke, dass Wichtigste ist, dass ich meinen Weg gerne gehe.

Diese Woche habe ich endlich die Zulassung zum Honorarfinanzanlagenberater erhalten – einer dieser Momente, wo ich merke, dass es vorangeht. Sage und schreibe 2,5 Monate hat sich das Gewerbeamt bei der Bearbeitung meiner Zulassung Zeit gelassen und dafür 800 Euro in Rechnung gestellt.

800 Euro, die ich gerne gezahlt habe. Ebenso wie die Gebühr für die Registrierung zum Versicherungsmakler, die Prüfungsgebühren zum Versicherungs- und Finanzanlagenfachmann und jetzt die Kosten für den Fachwirt für Finanzdienstleistungen. Die Liste könnte ich ewig fortsetzen …

Es macht mir nichts aus, zu zahlen. Ich zahle dafür, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen – und jetzt habe ich es geschafft. Eines habe ich dabei gelernt:

 

Geld ist Treibstoff

Geld hat es mir ermöglicht, die Finanzküche zu starten. Mir fehlt Zeit und Wissen, mich selbst um die technische Umsetzung zu kümmern. Dafür brauche ich Hilfe. Hilfe, die Geld kostet. Wenn mir das Geld gefehlt hätte, würdest du diese Zeilen jetzt nicht lesen.

Geld ist Treibstoff, der mir hilft, meine Träume zu verwirklichen. Ich möchte dabei mitwirken, der Finanzbranche ein neues Gesicht zu geben. Dem widme ich meine Freizeit als Blogger und meine Arbeitszeit als Honorarberater. Seit 3 Jahren investiere ich dafür den Großteil meines Geldes. Ich denke nicht darüber nach, was ich sonst damit anstellen könnte.  Mein Ziel steht. Um es zu erreichen, brauche ich allen Treibstoff, den ich habe.

 

Sorge dafür, dass du immer genug Treibstoff hast

Ich arbeite gerade daran, mit einem Kollegen ein Projekt für Finanzbildung zu verwirklichen. Dafür gilt es, Räume zu mieten, Einrichtung zu besorgen, Marketing auf die Beine zu stellen und vieles mehr. Das alles kostet Geld und das ist begrenzt.

Wenn der Treibstoff knapp ist, ist das ein mieses Gefühl. Kennst du das, wenn du auf der Autobahn unterwegs bist, deine Tankleuchte blinkt und du nicht weißt, ob die nächste Tankstelle 30 oder 50 Kilometer entfernt ist? Dann tuckere ich mit 100 km/h auf der rechten Spur. Ich schaue zu, wie mich Brummis überholen und bete zu Gott, dass ich die Tankstelle noch erreiche …

 

Tatsächlich stehen zu bleiben, ist richtig bescheiden. Das Prinzip begegnet uns auch bei der Rente. Du kannst jetzt dafür sorgen, dass dir im Alter der Treibstoff nicht ausgeht. Weniger ausgeben, als einnehmen und den Überschuss investieren – das sind die Grundzutaten für ein solides Fundament.

 

Geld ist Mittel zum Zweck

Ich bin kein Verfechter des Minimalismus. Wenn du genug Geld hast und es dich glücklich macht, gib es aus. Mit ins Jenseits nehmen, kannst du es nicht.

 Wir dürfen niemals vergessen: Unsere vornehmste Aufgabe ist es zu leben.

Michel Montaigne

Ein schöner Urlaub. Ein schnelles Auto. Oder eine Kugel Eis. Du weißt am besten, was du brauchst. Die Frage ist bei jeder Konsumentscheidung:

Besitzt du das Auto oder besitzt das Auto dich?

Wenn das Auto dich besitzt, ist die Gefahr groß, dass irgendwann der Tank leer ist. Dann stehst du ohne Sprit auf der Autobahn  – beziehungsweise mit leeren Händen im Ruhestand.

 

Ziele sind wichtig

Wir werden 24 Stunden am Tag mit Werbung bombardiert. Logisch, dass wir irgendwann der Versuchung erliegen und nutzlosen Krempel kaufen. Wenn ich mich in meiner Wohnung umschaue, sehe ich Schubladen, die ich seit Ewigkeiten nicht geöffnet habe. Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was sich darin befindet. Vermutlich hat es Geld gekostet, welches ich lieber gespart hätte.

Es erfordert einiges an Standhaftigkeit, an den bunten regalen der Läden vorbeizugehen, ohne zuzugreifen. Ziele helfen. Du weißt, wofür du verzichtest. Ob du nun verzichtest,

  • um  dich beruflich zu verwirklichen,
  • die Welt zu bereisen,
  • finanziell unabhängig zu werden,
  • oder im Ruhestand mit einem Geschenk deinen Enkeln eine Freude machen zu können

Irgendwann wird es sich nicht mehr wie Verzicht anfühlen. Alles eine Frage der Gewohnheit.

 

Resümee

Geld ist nicht alles im Leben. Aber eines ist es ganz sicher:

Treibstoff, der dir hilft, deine Träume zu verwirklichen.

Eines musst du dafür tun. Etwas, dass viel wichtiger ist als Sparen und Investieren:

Träumen.

Was ist dein Treibstoff? Was bringt dich deinen Träumen näher?

Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

Bildquelle: © sculptor – fotolia

Portrait vom Autor dieses Artikels
Über Christoph Geiler

Als Finanzberater bin ich auf die Themen Finanzplanung, Geldanlage und Altersvorsorge spezialisiert. Als Finanzkoch bin ich konzeptionell tätig und erstelle Inhalte. In meiner Freizeit schwinge ich gern den Kochlöffel, treibe Sport und spiele mit meinem Sohn.