Mentale Kontenbildung: Die schockierende Wahrheit über dein Vermögen und wie du mit ihr umgehst

Gegen Ende meines letzten Urlaubs gab es ein Problem. Er war zu billig. Ich hatte mehr Geld für den Urlaub reserviert, als nötig.

Zum Glück gibt es für jedes Problem eine Lösung. Ich begann zwanzig Prozent Trinkgeld zu geben und holte mir zahlreiche Souvenirs. Am Ende hatte ich es geschafft. Das Geld war alle.

Damit habe ich gegen einen Grundsatz verstoßen:

Ein Euro ist ein Euro. Egal woher er kommt und egal wofür du ihn ausgibst.

Diesen einfachen Zusammenhang hat mein Gehirn torpediert. Es kannte plötzlich ein Urlaubskonto und das musste auf Gedeih und Verderb alle werden. Schließlich ist das Geld für den Urlaub! Was soll ich zu Hause damit???

Die Wahrheit ist: Mentale Kontenbildung hat fatale Folgen. Unser Vermögen ist eine Einheit.

Welche Auswirkungen mentale Kontenbildung auf deinen Vermögensaufbau hat, erfährst du in diesem Artikel.



Mentale Kontenbildung: Die schockierende Wahrheit über dein Vermögen und wie du mit ihr umgehst


Wir unterscheiden viele verschiedene Konten.

Jeder von uns hat ein Girokonto. Hinzu kommt ein Sparkonto für unsere Kinder, ein Tagesgeldkonto und ein Alters-Vorsorge-Konto. Die Liste kann man beliebig fortsetzen. Mancher hat sogar ein Zockerkonto.

Und mit jedem dieser Konten gehen wir anders um. Geld von unserem Girokonto geben wir viel eher aus, als Geld vom Sparkonto. Im schlimmsten Fall nehmen wir einen Dispokredit in Anspruch, obwohl noch Sparvermögen vorhanden ist. Das wir damit langfristig unserem Vermögensaufbau schaden, liegt nahe.

 

Ein Euro ist ein Euro. Egal woher er kommt und egal wofür du ihn ausgibst.

Danach zu leben ist nicht einfach. Das zeigt mir allein der Umstand, dass ich mit Bargeld anders einkaufe, als mit meiner EC-Karte.

Geld sitzt bei mir lockerer, wenn ich mit EC-Karte bezahle. Bei Bargeld mache ich mir mehr Gedanken. Wobei es auch hier Abstufungen gibt. Umso mehr Bargeld ich dabei habe, umso mehr Geld bin ich bereit auszugeben.

Psychologisch betrachtet macht das Sinn. Je mehr Geld ich habe, umso unwichtiger wird ein einzelner Euro. Ich bin weniger Preis-Sensitiv.

Ein Bezahlvorgang mir der EC-Karte treibt es auf die Spitze. Gefühlt tausche ich nichts ein. Ich sehe nicht sofort, dass mir Geld abgebucht wird.

Geht es dir genauso?

Halten wir fest:

Auf welchem Konto sich unser Geld befindet, ob mental oder real, hat Einfluss auf unser Verhalten.

 

Die Art wie wir in den Besitz von Geld kommen, spielt eine entscheidende Rolle

Noch vor einiger Zeit habe ich häufiger gepokert. Dabei habe ich viel über den Umgang mit Geld gelernt.

Die wichtigsten Erkenntnisse sind:

  • Verluste werden emotionaler wahrgenommen, als Gewinne gleicher Höhe
  • Vergangene Ereignisse beeinflussen unterbewusst zukünftige Entscheidungen
  • Risiko-Management ist das A und O
  • Gewinne vom Pokertisch habe ich bereitwilliger ausgegeben, als meinen Lohn

Meinen Lohn habe ich mir hart erarbeitet. Das Geld vom Pokern kam gefühlt aus dem Nichts.

Der Gedankengang ist einfach:

Normalerweise hätte ich das Geld gar nicht, also kann ich es wieder ausgeben.

Ich habe mir damit Dinge gekauft, die ich mir sonst nie geleistet hätte. Gefühlt war das Geld weniger wert. Auf die Idee, es zu investieren, wäre ich nie gekommen.

Ähnlich verfahren Lotteriegewinner. Sie kaufen sich Dinge, die sie gar nicht brauchen. Das Geld wird mit vollen Händen ausgegeben. Nicht von ungefähr sind zahlreiche Lottogewinner heute wieder arm wie eine Kirchenmaus.

Halten wir fest:

  • Wo unser Geld herkommt, beeinflusst unser Verhalten.

Und

  • Auf welchem Konto sich unser Geld befindet, ob mental oder real, hat Einfluss auf unser Verhalten.

das hat negative Auswirkungen, denn:

Dein Vermögen ist eine Einheit

Jeder Euro ist gleich viel wert. Mentale Kontenbildung untergräbt diese Tatsache. Sie lässt uns irrational handeln und schadet damit unserem Vermögensaufbau.

Inzwischen wissen wir, dass der Ursprung unseres Geldes und der Ort der Verwahrung Einfluss auf unser Verhalten haben.

Typische Fehler in diesem Zusammenhang sind:

  1. Geldanlage, obwohl parallel Kredite abgezahlt werden
  2. Fehler bei der Risikosteuerung unseres Gesamtvermögens
  3. Überziehung des Girokontos, obwohl Sparanlagen vorhanden sind
  4. Auf der einen Seite ein zu sparsamer und auf der anderen Seite ein zu laxer Umgang mit Geld

Wenn wir diese Fehler vermeiden wollen, müssen wir unser Vermögen als Einheit sehen.

 

Das erste Mittel der Wahl ist eine Vermögensaufstellung

Dabei sind folgende folgende Fragen zu klären:

  • Welche Finanzvermögen habe ich?
  • Habe ich Sachvermögen (zum Beispiel eine Immobilie)?
  • Welche Verbindlichkeiten stehen dem gegenüber?
  • Welche Ansprüche habe ich gegenüber den öffentlichen Rentenkassen?
  • Welchen Wert haben meine privaten Rentenversicherungen?
  • Welchen Wert hat meine Arbeitskraft?

Der Aufwand für eine Vermögensaufstellung lohnt sich. Jetzt kannst du dein Vermögen gedanklich auf einem Konto abspeichern. Dabei ziehe ich es vor, auch physisch mein Vermögen über einen Anbieter abzuwickeln. Girokonto, Tagesgeld und Depot liegen bei mir in einer Hand. So habe ich auf einen Klick den Überblick über mein Vermögen (soweit es von einer Bank verwaltet werden kann). Damit schiebe ich der mentalen Kontenbildung einen zusätzlichen Riegel vor.

Das eigene Vermögen als Einheit zu betrachten, ist essentiell. Nur so bist du in der Lage, risiko-optimale Entscheidungen zu treffen.

Faktoren, die wegweisend für deine Anlage-Strategie sind, schauen wir uns jetzt an:

 

Die Art einer Beschäftigung und die noch verbleibende Zeit am Arbeitsmarkt müssen grundlegenden Einfluss auf Investitions-Entscheidungen haben.

So können Beamte tendenziell ein stärkeres Risiko eingehen, als Angestellte. Ebenso können junge Menschen eher ein höheres Risiko eingehen, als Ältere.

Optimaler Weise gewichten wir Anlagen aus unserem Heimatland unter. Schließlich sind wir mit unserer Arbeitskraft hier stark gebunden.

Die immer wieder vorgetragene Kritik, dass wir uns in zu geringem Umfang an deutschen Aktien beteiligen, ist damit nur teilweise richtig. Es stimmt, dass wir allgemein zu wenig in Aktien investieren. Aber deutschen Anlegern zu empfehlen, in deutsche Aktien zu investieren, ist aus Risikogründen zweifelhaft.

 

Wichtig:

Beteiligungen des eigenen Arbeitgebers zu halten, ist gefährlich. Im Zweifel verlierst du deinen Job und deine Aktien rauschen in den Keller. Wenn du Aktien deines Arbeitgebers besitzt, ist es sinnvoll, diese so schnell wie möglich zu verkaufen.

Dass dieser Rat so oft missachtet wird, liegt daran, dass Arbeitnehmer glauben, sich im eigenen Unternehmen besonders gut auszukennen. Sie überschätzen systematisch das Entwicklungspotential des eigenen Unternehmens.

Einen echten Vorteil bekommst du nur durch Insiderinformationen. Alle anderen Informationen stehen anderen Marktteilnehmern auch zur Verfügung.

Das Problem dabei:

Du machst dich strafbar, wenn du mit Insiderinformationen handelst. Deine Entscheidung 😉

 

Erst Verbindlichkeiten tilgen, dann Geld anlegen

Die Vermögensaufstellung zeigt es dir. Hast du noch Kredite abzuzahlen? Dann tilge sie, bevor du daran denkst, Geld anzulegen. Für Privatpersonen ist dieser Rat meistens korrekt.

Investitionen sind immer risikobehaftet. Das magische Dreieck verdeutlicht es. Es stellt die Grundlage für die Bewertung jeglicher Investitionen dar.

magische Dreieck

Gleichzeitig alle Ecken zu erreichen, ist nahezu unmöglich.

Das Girokonto ist zum Beispiel sehr sicher und hoch liquide. Dafür wirft es keine Rendite ab. Aktien hingegen sind liquide und bieten eine hohe Rendite. Dafür weisen sie ein hohes Risiko auf.

Du musst immer Abstriche hinnehmen, wenn du eine andere Ecke erreichen möchtest.

Ein Kredit, den du jederzeit tilgen darfst, ermöglicht es dir zu schummeln. Bei der Rückzahlung sparst du dir mit Sicherheit den Zins. So perfekt passt keine andere Anlage auf die beiden Ecken Sicherheit und Rendite. Kurzfristig büßt du zwar an Liquidität ein, doch langfristig wirst du auch hier eine Verbesserung spüren. Du sparst dir die Kreditkosten und hast damit mehr Geld zur Verfügung.

 

Wenn du in einer abbezahlten Immobilie wohnst, kannst du mehr Risiko eingehen

Als Eigentümer sparst du dir die Miete, was zu einer höheren Liquidität führt. Damit kannst du dich auf dem magischen Dreieck weiter in Richtung Rendite orientieren, als ein vergleichbarer Anleger, der zur Miete wohnt.

Hier geht's zum kostenlosen Newsletter und zum gratis E-Book.

Fazit

Mentale Kontenbildung führt dazu, dass wir unser Vermögen nicht als Einheit betrachten. Je nachdem wo unser Geld herkommt und auf welchem Konto es liegt, ändert sich unser Bezug zu ihm.

Damit bremsen wir uns beim Vermögensaufbau unnötig aus. Ein schönes Beispiel dafür ist der Autokauf auf Kredit, obwohl schon eine ansehnliche Summe für das Alter zurückgelegt wurde. Das kostet langfristig viel Geld.

Stell dir vor, du zahlst in eine private Rentenversicherung ein. Der Versicherer nimmt dein Geld und leiht es VW. Gleichzeitig kaufst du dir einen VW und leihst dir bei der VW-Bank das Geld dafür. Verrückt!

Für einen effizienten Vermögensaufbau ist es entscheidend, dass du dein Vermögen als Ganzes betrachtest.

Wie siehst du das?

Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

Titelbild: © cutimage – fotolia

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Kommentare

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4 Kommentare

  1. Arnold Balzer
    Reply März 29, 04:34 #1 Arnold Balzer

    Hallo Christoph,

    das Thema der mentalen Kontenbildung ist tatsächlich ein wichtiges, das viele nicht beachten! Insbesondere ist es geradezu schizophren, ein mehr oder minder gut gefülltes Sparkonto in petto zu haben, aber das Girokonto in den Dispo sausen zu lassen! Viele machen sich nicht klar, was >10% p.a. Schuldzins auf X EUR ausmachen, selbst wenn man nur einen Monat im Debit steht, und was demgegenüber 0,x % Zinsen auf ein paar TEUR auf dem Tagesgeldkonto bringen!
    Mit meiner Bank hab ich vereinbart, dass meine Kreditkarten-Rechnungen im gleichen Monat beglichen werden, und nicht über 3 Monate abgestottert werden, mit entsprechenden Zinsen versteht sich.

    Aber deine Geschichte mit dem Urlaubskonto
    „Ich begann zwanzig Prozent Trinkgeld zu geben und holte mir zahlreiche Souvenirs. Am Ende hatte ich es geschafft. Das Geld war alle.“
    ist dir doch nicht wirklich passiert, oder? 😉
    Kann ich jedenfalls bei deiner kritisch-realistischen Einstellung in Finanzfragen nicht wirklich glauben! 😉

    Zur Frage des Einkaufs mit EC-card oder Bargeld hab ich eine andere Herangehensweise: Ich denke, das eine geht mir nicht lockerer weg als das andere. Bei Dingen des tägl. Bedarfs im Supermarkt weiß ich eh vorher, was ich brauch, und nehme mir entsprechend Bargeld mit, zusätzliche Spontan-Käufe von ungeplantem Schickschnack sind bei mir von untergeordneter Bedeutung.
    Ich bezahle, so weit es geht, BAR!
    Dies ist mein persönlicher Kampf für Bares und gegen das Bargeldverbot – auch wenn dieses über kurz oder lang kommen wird! Für mich ist das eine Frage von Freiheit und von Anonymität in puncto Geldausgeben. Ich habe auch sonst keinen Payback- und sonstigen Kundenkarten-Humbug, wo meine Daten gesammelt und hinterher mir noch vorgeschrieben wird, wie ich meine zusammengestoppelten Punkte verwerten darf! (Meine einzige Punktesammelkarte ist die anonyme (!) Karte von Kaisers-Markendiscount)

    Natürlich habe ich eine EC- und eine Kreditkarte, und ich nutze sie auch. Daheim z.B. beim Restaurantbesuch zusammen mit Freunden & Verwandten, wo man die Höhe der Rechnung nicht exakt planen kann. (Wie peinlich wärs, wenn am Ende einem noch 3 EUR fehlen – von Trinkgeld ganz zu schweigen. 😉 )
    Und im Ausland sowieso: Zur Begleichung mittlerer Beträge und zur Bargeldbeschaffung für Kleinausgaben sind Kreditkarten ideal. Vor Jahrzehnten hab ich das umständlich mit Reiseschecks bewerkstelligt. Dennoch habe ich kein fixes Urlaubsgeldbudget, das am letzten Tag auf null stehen muss. 😉

    • Finanzkoch
      Reply März 29, 11:19 Finanzkoch Author

      Hallo Arnold,

      “Ich begann zwanzig Prozent Trinkgeld zu geben und holte mir zahlreiche Souvenirs. Am Ende hatte ich es geschafft. Das Geld war alle.” ist dir doch nicht wirklich passiert, oder?

      ganz so schlimm war es nicht, aber es ging schon in die Richtung 😉

      Ich denke um die Ausgabementalität ist es bei jedem anders bestellt. Manch einer kann sich mit der Kreditkarte kaum bremsen und bei anderen macht es keinen Unterschied ob Bar oder mit Karte bezahlt wird. Richtig interessant wird es, wenn man schaut, wie mit Geld umgegangen wird, das man zufällig im Radio oder beim Lotto gewonnen hat. Das sitzt oft lockerer als Geld, das man sich erarbeiten musste. Dabei sind 10 Euro immer 10 Euro – wo sie herkommen, sollte keine Rolle spielen.

      Vor dem Bargeldverbot graut es mir jetzt schon … Bei mir ist es genau anders herum. Im Restaurant und ähnlichem zahle ich Bar und im Supermarkt mit Karte. Kundenkarten habe ich auch nicht. Ich staune immer, wenn vor mir an der Kasse jemand in seiner Sammlung aus 30 Kundenkarten nach der Richtigen fahndet 🙂

      Herzliche Grüße
      Christoph

  2. Barbaz
    Reply Oktober 09, 15:15 #2 Barbaz

    Für mich hatte mentale Kontobildung auch dramatische Folgen. Aber positive!

    Kontext: Januar 2014 habe ich angefangen ein „Haushaltsbudget“ zu führen. Dabei ging es gar nicht so sehr um den Detailgrad (Lebensmittel und Haushaltskram hab ich zB zusammengeworfen), sondern vor allem um die Vollständigkeit. Erst im Oktober (!) hatte ich eine vollständige Auflistung aller meiner Ausgaben zusammen (unvorhersagbares wie Handwerker wurde geschätzt) und ich konnte genau sehen wie sich mein Gehalt auf die verschiedenen gedachten Konten verteilt.

    Da ich sehr vorsichtig geschätzt habe wurden nun einige Konten wie Urlaub, Möbel, Nebenkosten bald „zu voll“. An dieser Stelle konnte ich mit bestem Gewissen die monatliche Rate für diese Konten verringern und die Differenz als langfristig gespart verbuchen.

    Für Konten wo ich leicht zu viel ausgebe sollte der disziplinierende Effekt offensichtlich sein. Hier kann ich nun völlig problemlos mit Kreditkarte bezahlen, da das Verbuchen im Budget mehr Gedanken auslöst als jeder Geldwechsel.

    Falls ich ein mentales Konto mal überziehen muss, kann ich mir selbst einen zinsfreien (!) Kredit geben und wieder abzahlen, ohne dass ich Gefahr laufe zu vergessen dass das Geld eigentlich anders verplant war. Gleichzeitig ist es egal woher ich das Geld habe. Ein gefundener Zwanziger kommt sofort auf das Sparkonto, selbst wenn er immer noch im Portemonnaie ist.

    Danke mentaler Konten habe ich die perfekte Trennung zwischen physischem Geld (dazu zähle ich auch Bankkonten) und logischem Geld (was kostet mich wieviel PRO MONAT), und ich kann beide Bereiche problemlos getrennt optimieren.

    • Finanzkoch
      Reply Oktober 12, 13:06 Finanzkoch Author

      Hallo Barbaz,

      danke für deinen Erfahrungsbericht. Wichtig ist, dass man immer das Gesamtbild im Blick hat. Das hast du ohne jeden Zweifel. Mir als Haushaltsbuch-Muffel wäre das allerdings zu kompliziert 🙂

      Herzliche Grüße
      Christoph

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