Wirklich freie Entscheidungen können wir nur selten treffen. Wir werden meist von unserem persönlichen Umfeld (Freunden, Familie, Kollegen, Lehrer, …) beeinflusst. Und das ist auch gut so. Wie viele schlechte Entscheidungen hätten wir bereits getroffen, wenn wir es nicht vorher mit anderen besprochen und dadurch Tipps oder neue Perspektiven bekommen hätten.
Manchmal treffen wir aber auch nicht die besten Entscheidungen, gerade weil wir Dinge mit anderen besprechen und uns von deren Meinung beeinflussen lassen. Dann spielen emotionale Abhängigkeiten oft eine Rolle. Etwa wenn wir denken: “ Derjenige meint es doch gut mit mir und hat sich jetzt schon so viel Zeit für mich genommen.“ Dann treffen wir Entscheidungen, die wir vielleicht ohne diese persönliche Ebene nicht getroffen hätten.

In unserem aktuellen Podcast reagieren wir auf verschiedene Gespräche, die wir in den letzten Wochen geführt haben und bei denen wir ähnliche Muster erkennen konnten. Sei es der Einstieg in einen Strukturvertrieb oder der Abschluss eines Produktes; in verschiedenen Situationen wurde uns bewusst, wie die persönliche Beziehungsebene in der Finanzberatung zu Entscheidungen führen kann, die für einen nicht optimal sind.
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Wir beleuchten zum einen unsere Erfahrungen aus Beratersicht: Wie werden persönliche Beziehungen genutzt, um Berater in einen Strukturvertrieb zu holen. Und wir schauen uns die Kundensicht an: Wie persönliche Beziehungen dazu führen, dass sich Kunden am Ende verpflichtet fühlen, ein Produkt abzuschließen.
Letztendlich geht es darum, Bewusstsein dafür zu schaffen wie Entscheidungen in der Finanzbranche herbeigeführt werden und welche Rolle persönliche Beziehungen dabei spielen.
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