Der Zinseszins der Süßkartoffel

Es beginnt mit einer Süßkartoffel

Alles, was du zu Anfang brauchst, ist eine Süßkartoffel. Du schneidest sie in zwei Hälften und stellst sie in eine Tasse voll Wasser. Um zu vermeiden, dass die Hälften auf Tauchstation gehen, fixierst du sie mit ein paar Spießen. Dann beginnt das Warten, das Hoffen, das Bangen. Eine Woche vergeht. Noch eine Woche vergeht. Dann endlich … ein Spross 🙂 Es ist faszinierend zu sehen, wie aus einer Knolle mehrere Pflanzen schießen. Du kannst ihnen quasi beim Wachsen zusehen.

Wenn die Pflänzchen groß genug sind, müssen sie dicht an der Knolle abgeschnitten und in Wasser gestellt werden. Dann vollbringt die Natur ihr nächstes Wunder. Die Pflänzchen bilden nach zwei Tagen Wurzeln, die sich in Windeseile ausbreiten. Jetzt heißt es:

Ab in den Blumentopf. Dort können die Pflänzchen etwas Kraft sammeln, bevor du sie im Garten den Naturgewalten aussetzt.

Im Garten angekommen, bildet jede Pflanze mehrere Süßkartoffeln. Die Knollen liegen dicht unter der Erde und können mit den Händen ausgebuddelt werden. Setzt du Gartengeräte ein, laufen die Knollen Gefahr, beschädigt zu werden. Wenn du ein paar Knollen aufhebst, kannst du das darauffolgende Jahr ein komplettes Feld bestellen … der Zinseszinseffekt der Süßkartoffel.

 

Lass es dir schmecken

Süßkartoffeln sind vielfältig einsetzbar. Ich gebe sie gern zu normalem Kartoffelpüree und Kartoffelsuppe hinzu. So bekommen einfache Gerichte einen besonderen Geschmack.

Mein persönlicher Favorit sind Süßkartoffel-Pommes. Allerdings ist es schwer, eine knusprige Konsistenz auf den Teller zu zaubern. Am besten bestreust du sie mit Stärke und garst sie in Öl. Eine Friteuse brauchst du dazu nicht – ein Topf voll Öl genügt.

Wenn du raffinierte Pommes möchtest, empfehle ich dir das Rezept von Tim Mälzer:

Hier geht’s zu sagenhaft leckeren Pommes

 

Ab in den Urlaub

Die nächsten zwei Wochen werde ich alle elektronischen Geräte verbannen und mich in einem Haus am See niederlassen. Es wird also keine neuen Beiträge geben. Dafür geht es danach mit doppelter Kraft voran. Meine zweite Website ist fast fertig – sie muss nur noch für mobile Geräte angepasst werden. Bedeutet:

In Zukunft wird es zwei Blogs aus meiner Feder geben. Beide sind dem Thema private Finanzen gewidmet. Wie die thematische Trennung genau aussehen wird, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Kommt Zeit kommt Rat …

Jetzt wünsche ich dir erst einmal ein paar schöne Wochen.

Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

Portrait vom Autor dieses Artikels
Über Christoph Geiler

Als Finanzberater bin ich auf die Themen Finanzplanung, Geldanlage und Altersvorsorge spezialisiert. Als Finanzkoch bin ich konzeptionell tätig und erstelle Inhalte. In meiner Freizeit schwinge ich gern den Kochlöffel, treibe Sport und spiele mit meinem Sohn.