Clever, nachhaltig und gesund: Die Leitungs-Wasser-Rente

Spare für das Alter, sagen sie. Ansonsten wird es später eng …

Das weiß ich auch, sagst du. Aber wovon bitte? Nach Lebensmitteleinkäufen, Miete, Auto und einem Urlaub im Jahr ist das Geld alle.

Da hilft nur Verdrängung: Mit geschlossenen Augen in die Altersarmut – oder nicht?

Ganz so einfach ist es nicht. Denn bereits mit wenigen kreativen Ideen kannst du einiges an Geld sparen … und Altersarmut zu verdrängen ist eine miese Option. Denn wenn der Vorhang fällt, wird sie real.

Die Podcast-Episode zum Artikel:

Die wichtigsten Inhalte:

  • Wasser aus der Leitung ist deutlich billiger als die Supermarkt-Variante
  • Wenn du Wasser aus der heimischen Leitung trinkst, sparst du nicht nur Geld, sondern schonst die Umwelt und das lästige Kistenschleppen entfällt
  • Durch die Nutzung von Leitungswasser zum Löschen des Durstes und den Verzicht auf Supermarktwasser spart unsere 2,5-köpfige Familie 907 Euro pro Jahr

 


Leitungswasser Rente

Textbeitrag – Die Leitungs-Wasser-Rente: Clever, nachhaltig und gesund

In diesem Artikel gebe ich dir eine Idee an die Hand, mit der du dir Geld für die Altersvorsorge freischaufeln kannst: Die Leitungs-Wasser-Rente: Clever, nachhaltig und gesund. Mit ihr kannst du dir 70.000 Euro zusätzlich beschaffen, ohne Einschnitte bei der Lebensqualität fürchten zu müssen.

Die Idee für diesen Artikel ist mir bei unserem Wochenendeinkauf gekommen. Mir ist aufgefallen, dass ich unseren kompletten Einkauf mit einem Gang vom Auto in die Wohnung befördern kann. Klingt nicht besonders, ist es aber 😉

Noch vor einiger Zeit musste ich stets zweimal gehen. Die Übeltäter waren wahlweise Kisten voller Glasflaschen oder Sixpacks mit Plastikflaschen voller Wasser. Da wir aktuell im Dachgeschoss wohnen, war der Transport nicht nur ein teures Unterfangen, sondern auch ein nerviges.

Im Rewe kostet das günstigste Wasser aktuell 33 Cent/Liter. Bei einem Verbrauch von 3 Litern pro Nase sind das für unseren 2,5-Personen-Haushalt etwa 2,50 € am Tag. In einem regulären Jahr mit 365 Tagen entstehen damit Kosten von 912,50 € – nur für Trinkwasser.

Jetzt kommt der Clou: Mittlerweile bezahlen wir nur noch 0,2 Cent je Liter. Das sind für unsere kleine Familie 1,5 Cent pro Tag und damit etwa 5,50 € im Jahr. Unsere vorher-nachher-Ersparnis:

907 €!

Was wir dafür machen müssen?

  1. Glas aus dem Schrank nehmen
  2. Zum Spülbecken gehen
  3. Glas unter den Wasserhahn halten
  4. Mit der anderen Hand den Wasserhahn aufdrehen
  5. Wenn das Glas fast voll ist, die Wasserzufuhr beenden
  6. Trinken, genießen und versuchen, nicht zu schwappern

So einfach kann sparen sein. Legst du die 907 Euro 30 Jahre lang jeweils am Jahresende mit einer Rendite von 6 Prozent an, kommst du auf die stattliche Summe von 71.705,77 Euro.

Nebenbei sparst du dir lästiges Schleppen und schonst die Umwelt. Wenn du qualitativ hochwertiges Wasser aus der Leitung bekommst, ist es paradox, Unternehmen dafür zu bezahlen:

  • Wasser aus einer entfernten Quelle zu pumpen
  • Dieses in Millionen Plastikflaschen zu füllen
  • Und endlose Kilometer über unsere Straßen zu befördern
  • Nur um es dann in einer extra dafür reservierten Verkaufsfläche zu präsentieren
  • Von dir abholen zu lassen
  • In deinem PKW endlose Kilometer über die Straßen zu befördern
  • Von dir in deine Wohnung schleppen zu lassen
  • Und nachdem Trinken die Flaschen wieder von dir zurückbringen zu lassen

Wenn du deinen Flüssigkeitsbedarf bisher mit Säften und Limos deckst, ist deine finanzielle Ersparnis und der Gewinn für deine Gesundheit durch die Leitungs-Wasser-Rente noch um ein Vielfaches höher. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass auf die 0,2 Cent / Liter noch einmal die gleichen Kosten für Abwasser anfallen, ändert das am Ergebnis kaum etwas. Fakt ist:

Leitungswasser ist unschlagbar günstig.

Wenn du Bedenken hast, was die Qualität deines Leitungswassers angeht, kannst du es in einem Labor analysieren lassen. Bei Bedarf kannst du dir dann einen Wasserfilter installieren. Und wenn du Sprudel im Wasser brauchst, bin ich mir sicher, dass du auch dafür eine praktikable Lösung findest.

In diesem Sinne: Trinkst du schon oder schleppst du noch?

Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

Portrait vom Autor dieses Artikels
Über Christoph Geiler

Als Finanzberater bin ich auf die Themen Finanzplanung, Geldanlage und Altersvorsorge spezialisiert. Als Finanzkoch bin ich konzeptionell tätig und erstelle Inhalte. In meiner Freizeit schwinge ich den Kochlöffel, treibe Sport und spiele mit meinem Sohn.