Die beste Investition deines Lebens

 

Du möchtest am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche haben?

Dann iss frisches, selbst zubereitetes Essen.

Mehr musst du nicht tun. Du wirst ab der ersten Minute Geld sparen. Dein Wohlbefinden wird in die Höhe schnellen und du wirst Essen lieben lernen. Hier meine ich nicht die Liebe zum stumpfen „in sich hineinschaufeln“. Du wirst dich in die Gerüche verlieben, die beim Kochen entstehen. Allein das Anschwitzen von Zwiebeln, Knoblauch und frischem Gemüse lässt die Nase durchdrehen.

In unserer Gesellschaft, in der sich alles um Geschwindigkeit dreht, bleibt die Zeit für Essen oft auf der Strecke. Dabei erkaufen wir uns mit frischem, selbst zubereitetem Essen Zeit.

  • Farbstoffe,
  • Geschmacksverstärker,
  • zu viel Salz und Zucker

können unserer Gesundheit schaden. Wenn wir Fertigprodukte kaufen, verlieren wir die Kontrolle über unser Essen. Essen, welches wir IN UNSEREN KÖRPER schaufeln. Nicht umsonst sind Diabetes und andere Krankheiten auf dem Vormarsch.

 

Wer auf seine Ernährung achtet, lebt länger

Forscher prophezeien, dass Volkskrankheiten wie Adipositas dazu führen werden, dass die Lebenserwartung wieder sinkt. Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und sogar Krebs werden mit Übergewicht in Verbindung gebracht.

So sorgen wir mit unserer Ernährungsweise auf unsere ganz eigene Art und Weise für die Entlastung der Rentenkassen …

und bringen gleichzeitig die Kosten der Krankenkassen zum Explodieren.

Das muss nicht sein. Wir können einfach die Finger von nährstoffarmen Fertigpizzen, Fertigklößen, Fertigsuppen, Fertigbolognese und Co lassen. Das ist Müll, der noch nicht einmal gut schmeckt. Er ist einfach bequem. Dafür lässt er uns schnell wieder Hunger bekommen und sorgt dafür, dass wir dick und träge werden. In solchen Lebensmitteln verschwinden tonnenweise Zucker, Salz, Geschmacksverstärker und bergeweise Eier aus Bodenhaltung.

Das Schlimmste ist in meinen Augen, dass uns solche Fertigprodukte den Wert von Lebensmitteln vergessen lassen. Wie sollen wir etwas schätzen lernen, wenn es aus dem Nichts zu kommen scheint?

Wenn Fertigprodukte wenigstens billig wären …

 

Frisches, selbst zubereitetes Essen spart Geld

Frisches, selbst zubereitetes Essen ist gesund und spart Geld. Eine unschlagbare Kombination. Zur Verdeutlichung folgt die Kostenkalkulation einer ordentlichen Portion Bruschetta. Verdammt lecker und leicht, eignet es sich perfekt als abendliche Mahlzeit. Das Ergebnis siehst du auf dem „sympathisch verschwommenen“ Foto oben. Du benötigst

  • 3 Strauch-Tomaten: ca. 70 Cent
  • 1 Schalotte: 10 Cent
  • 1 Knoblauchzehe: 5 Cent
  • Etwas Olivenöl:  20 Cent
  • 1 Ciabatta-Brot: 1 Euro
  • Salz, Pfeffer, etwas Parmesan, Basilikum: 30 Cent
  • Und einen Ofen für das Ciabatta. Stromkosten: 10 Cent

Menge: Als Abendbrot ausreichend für 2 Personen; Als Vorspeise ausreichend für 6 Personen Zeitaufwand: 15 Minuten Gesamtkosten: 2,45 Euro
Wohlfühlfaktor: 100 Prozent lecker.

Für 2,45 Euro werden 2 Personen satt. Und das mit frischen Zutaten! Für einen Lieferdienst hätte ich mindestens 15 Euro bezahlt. Für eine Tiefkühlpizza irgendetwas zwischen zwei und fünf Euro? Selbst für eine Portion Bolognese in ihrer einfachsten Art veranschlage ich nicht mehr als 2 Euro. Zubereitungszeit 20 Minuten.

Ich schätze die Ersparnis für unseren 2-Personen-Haushalt auf 5 Euro pro Tag. Das macht 150 Euro im Monat und 1800 Euro im Jahr. Und das nur weil wir unser Essen selbst zubereiten …

Für ein Depot, dass 1800 Euro an Dividenden im Jahr abwirft, braucht es Aktien im Wert von 45.000 Euro und einer Dividendenrendite von 4 Prozent.

Klar gibt es auch Gerichte, die dauern wesentlich länger als 20 Minuten. Für eine raffiniertere Bolognese stehe ich deutlich länger in der Küche. Doch es gibt ebenso zahlreiche Rezepte, die im Eiltempo von der Hand gehen und einfach nur lecker sind. Dabei habe ich die ganze Zeit volle Kontrolle über Salz, Zucker, Geschmacksverstärker und vieles mehr.

Wenn du dir so einfach ein längeres und gesünderes Leben sichern kannst, ist es das nicht wert?

 

Nicht jeder ist als Hobbykoch geboren

Ich weiß, viele nervt Kochen. Auch dich? Vielleicht denkst du dir grad

Lass den Finanzkoch reden. Mir egal, was auf den Teller kommt. Hauptsache, ich werde satt.

Wenn deine Küche nur dreckig wird, wenn Staub auf die Arbeitsplatte rieselt, kann ich dich beruhigen

Bei mir hat sich die Liebe zum Kochen auch langsam entwickelt. Sie ist als zartes Pflänzchen gestartet und ist erst über die Zeit zu einem kleinen Baum gereift.

Angefangen zu kochen, habe ich, weil ich mäkelig war. Meine Mom konnte es mir nie recht machen. Wenn wir bei Freunden zu Besuch waren, habe ich das Essen meist nicht angerührt. Ein Stück Zwiebel in der Soße hat ausgereicht, um bei mir den Hungerstreik auszulösen …

Also habe ich angefangen, selbst zu kochen. Am liebsten Nudeln mit Ketchup oder Kartoffelsuppe aus der Tüte. Da muss ich zwischen 10 und 12 Jahre alt gewesen sein. Erst nach und nach habe ich mehr probiert und ein Fertigprodukt nach dem anderen ersetzt. Habe ich früher eine Flasche Ketchup die Woche gebraucht, reicht sie heute ein Jahr.

Es ist wie überall im Leben. Fang einfach an. Nach und nach wirst du geschickter werden, es wird besser schmecken und du wirst Freude dabei entwickeln. Und wenn nicht, dann such dir einen Partner, der gerne kocht 🙂

 

Fazit

Sparen und genießen? Das geht! Investiere in Zwiebeln, Knoblauch und frisches Gemüse. Dein Gaumen, deine Gesundheit, deine Seele und dein Geldbeutel werden es dir danken.

Nutzt du frische Lebensmittel? Was hält dich davon ab?[wysija_form id=“8″]

Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

Portrait vom Autor dieses Artikels
Über Christoph Geiler

Als Finanzberater bin ich auf die Themen Finanzplanung, Geldanlage und Altersvorsorge spezialisiert. Als Finanzkoch bin ich konzeptionell tätig und erstelle Inhalte. In meiner Freizeit schwinge ich gern den Kochlöffel, treibe Sport und spiele mit meinem Sohn.