Denk dich reich – jetzt.

Richtig gelesen. Heute denkst du dich reich.

Ich bin keine große Motivationsmaschine. Mein Gehirn arbeitet vorzugsweise analytisch. Doch heute geht es nicht anders. Frank Rosin hat mich angesteckt.

Kennst du Rosins Restaurants? Wenn nicht: Das musst du gesehen haben!

Der Sternekoch hilft Gastwirten in Not. Dabei hat er eine einmalige Tschakka-Mentalität. Wo er auftaucht, bleibt kein Stein auf dem anderen. So haucht er ganzen Betrieben den „Wind of Change“ ein.

Und tatsächlich. Viele von Rosins-Restaurants schaffen die Wende. Vormals geknickte Gastwirte sind plötzlich blühende Unternehmer.

Hauptgrund: Die Änderung der Denkweise

Welche Auswirkungen ein positives Mindset auf dein Leben und deinen Vermögensaufbau im Speziellen hat, schauen wir uns jetzt an.



Denk dich reich – jetzt.


Eines vorweg: Positives Denken verlängert dein Leben.

Zu diesem Ergebnis kommen einige Studien.

Vermuteter Grund: Weniger Stress. Das beugt Herzerkrankungen vor.

Allerdings geben die Forscher zu bedenken, dass gesunde Menschen vielleicht von Haus aus optimistischer denken. Grund genug dazu haben sie. Damit wäre die Kausalität umgekehrt.

Wenn du dir jetzt denkst:

Länger leben ist gut und schön, aber ich will reich werden. Dann stopp mal kurz. Die Folgen besserer Gesundheit sind effektiveres Arbeiten und ein längeres Nutzen des Zinses-Zins.

Hier hören die Vorteile positiver Gedanken noch nicht auf.

Henry Ford sagt dazu:

Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

Unsere Gedanken sind eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Oft ist es nicht einfach, positiv zu denken. Die meisten unserer Denk- und Verhaltensmuster bekommen wir von der Gesellschaft vorgegeben.

Ein Beispiel:

Du weißt es sicher. Frauen können schlecht einparken. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Dabei ist das haarsträubender Blödsinn.

Das Problem:

Frauen glauben es selbst.

Die Folge:

Wenn das Einparken misslingt, schiebt Frau das auf ihre Gene. Das nächste Mal sucht sie sich eine größere Lücke. Üben bringt schließlich nichts.

Läuft es bei uns Männern schief, fühlen wir uns in unserem Stolz verletzt. Wir versuchen es wieder und wieder, bis es klappt.

Ein gesellschaftliches Vorurteil wird zur Wahrheit. Männer parken besser ein, als Frauen.

Wie hilft uns das beim Reich werden?

Ganz einfach. Wenn du denkst, du wirst niemals reich, dann wirst du es auch nicht.

Wenn du negativ denkst, wirst du negativ denkende Menschen anziehen. Pessimistische Menschen sind beruflich weniger erfolgreich. Schau dir deine engsten Freunde an. Mit wem hast du oft Kontakt?

Erst kürzlich hat der Finanzwesir (Lies mich) darüber geschrieben.

Wir sind in etwa der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen.

Jetzt will ich dir nicht empfehlen, den Kontakt zu deinen besten Freunden abzubrechen. Aber wenn sie zur Negativ-Denker-Fraktion gehören, können ein paar Hurra-Partys nicht schaden.

Überprüfe deine Denkmuster auch bei deiner Geldanlage.

Investierst du in Aktien? Welche Einstellung hast du zum Aktienmarkt? Erwartest du den nächsten Crash oder bist du langfristig positiv gestimmt?

Wenn du vor Angst erstarrt vor den Börsennachrichten sitzt und weißt, dass der Kollaps kurz bevorsteht, wirst du bei dem nächsten Kurs-Rücksetzer laut rufen:

Ich habe es gewusst! Ich hätte niemals investieren dürfen. Die Börse ist nur etwas für Spekulanten!

Dann hisst du die weiße Flagge und verkaufst deinen Depotbestand.

Lege dir eine positive Grundhaltung zu – jetzt.

Auf und ab an der Börse? Was interessiert dich das. Langfristig geht es aufwärts und mehr willst du nicht.

Lass die Börsennachrichten, Börsennachrichten sein und mach dir eine Flasche Weißwein auf. Dazu ein gutes Buch und die Welt ist in Ordnung. Dein Depotbestand wird es dir danken.

Geld allein macht dich nicht glücklich

Wenn du mein E-Paper Reich werden? Das können wir nur in unseren Köpfen (Lies mich) kennst, weißt du, dass Vermögen und Reichtum für mich zwei verschiedene Paar Schuhe sind.

Wenn du im Sterbebett liegst, denkst du nicht an deinen Kontostand. Du erinnerst dich an:

  • die Menschen, die dein Leben bereichert haben
  • unvergleichliche Erlebnisse
  • Geschmäcker
  • den Duft von nassem Gras
  • das Gefühl, das erste Mal geliebt zu haben
  • den Moment, wenn dein Kind das erste Mal deine Finger mit seiner Hand umschließt.

Geld soll dir dabei helfen, mehr von diesen großartigen Momenten genießen zu können. Nicht mehr und nicht weniger.

Hier geht's zum kostenlosen Newsletter und zum gratis E-Book.

Fazit

Eine buddhistische Weisheit besagt:

Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken machen wir die Welt. 

Ein positives Mindset bringt dich nicht nur finanziell voran. Es ist auch als gesundheitliche Altersvorsorge bestens geeignet.

Denk dich nicht nur reich. Denk dich glücklich – jetzt.

Was glaubst du? Alles Hokuspokus oder bringt uns Optimismus nach vorn?

Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

Bildquelle: © Sunny studio – fotolia

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E-Paper: Reich werden? Das können wir nur in unseren Köpfen. (Lies mich)

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Kommentare

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7 Kommentare

  1. Philipp von Investment Amad€
    Reply Januar 20, 16:20 #1 Philipp von Investment Amad€

    Hallo Christoph!

    Ich kann dazu nur das Buch „Think and Grow Rich“ von Napoleon Hill empfehlen.

    In diesem Buch schreibt Napoleon genau über diese Anziehungskraft der Gedanken.

    MFG Philipp

    • Finanzkoch
      Reply Januar 20, 22:13 Finanzkoch Author

      Hallo Philipp,

      da muss ich mich ja auf Englisch durchkämpfen 🙁

      Liebe Grüße
      Christoph

  2. Florian
    Reply Juli 10, 20:45 #2 Florian

    Hey Christoph,

    ich liebe diese Mentalität des Denkens. Ich selbst habe das im Leistungssport gelernt.

    Dazu gibt es auch so viele gute Bücher 🙂

    Danke für den Beitrag. Hoffentlich erreicht der viele Menschen 🙂

    Gruß
    -Flo

    • Finanzkoch
      Reply Juli 11, 08:50 Finanzkoch Author

      Hallo Florian,

      danke für den Kommentar. Welche Bücher kannst du empfehlen?

      Herzliche Grüße
      Christoph

  3. Claudius
    Reply Juli 08, 16:28 #3 Claudius

    Hallo Christoph,

    Ich denke an dem, was du da sagst, ist eine Menge dran. Es wurde auch vermutlich schon in irgendeiner Studie bewiesen. Der Zusammenhang leuchtet ja auch ein.
    Trotzdem fällt es nicht jedem immer leicht eine „positive Grundhaltung“ einzunehmen. Das ist die eigentliche Herausforderung.
    Man darf sich einfach nicht verrückt machen lassen und muss an sich glauben.

    Gruß,

    Claudius

    • Finanzkoch
      Reply Juli 08, 18:15 Finanzkoch Author

      Hallo Claudius,

      die Effekte des positiven Denkens sind in der Wissenschaft umstritten.

      Ich denke aber, du hast den Kern getroffen. Wer nicht an sich glaubt, wird es schwerer haben, Widerstände zu überwinden.

      Erst heute war ich bei einem Vortrag von Martin Limbeck. Er ist der gleichen Meinung.

      Wir sind, was wir denken.

      Herzliche Grüße
      Christoph

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