In den Töpfer der Anderen #6

Dieses Mal in den Töpfen der Anderen:

Steuereinfache ETFs, warum Banker nicht in den Knast gehen und die Macht der Gedanken …



In den Töpfer der Anderen #6


Beiträge, die mir aufgefallen sind

Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht:

Hör auf zu planen, fang an zu machen!

 

Die Börsenweisheit Sell in May and go away auf dem Prüfstand:

4 Gründe, warum es keinen Sinn macht, seine Aktien im Sommerhalbjahr zu verkaufen

 

Beim Finanzwesir und Finanzrocker gibt es was auf die Ohren (Podcast):

Wie finde ich den steuereinfachen ETF, der zu mir passt?

 

Auf in die nächste Runde:

Draghis nächste Attacke auf den Sparer beginnt

 

Meine Überraschung hält sich in Grenzen:

Warum US-Banker nicht in den Knast gehen

 

Schon etwas älter: Der Privatanleger sucht die Antwort auf die Frage:

Warum sollten Anleger in Rohstoffe investieren?

 

Die Macht der Gedanken:

Reich werden durch Nachdenken – geht das wirklich?

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Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

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Kommentare

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7 Kommentare

  1. Chris
    Reply Juni 08, 07:15 #1 Chris

    Die Einsteiger-Artikel im WPF zum Thema Rohstoffe (+ETFs) sind da lesenswert:
    http://www.wertpapier-forum.de/topic/29030-rohstoffe-grundlagen/
    http://www.wertpapier-forum.de/topic/46210-lohnen-rohstoff-future-etfs/

    Also ganz unabhängig von der Frage ob ein Rohstoffanteil an sich überhaupt sinnvoll oder nicht ist, muss man sich halt mit der speziellen Abbildung durch Futures auseinandersetzen.

    Mich hatte vor einiger Zeit mal interessiert ob der Rohstoffmarkt, durch seine besonderen Bedingungen, vielleicht doch ein Feld ist wo aktive Manager einen Mehrwert gegenüber starren passiven Indizes bringen könnten. Eine kurze (unwissenschaftliche) Untersuchung später stellt sich auch hier schnell Ernüchterung raus: Wenn man mal bei den einschlägigen Fondsdatenbanken sich die breiten großen Rohstoff(korb)fonds in der Liste anschaut, haben die in der Masse langfristig auch nicht besser als vergleichbare ETFs abgeschnitten. Wie immer gibts natürlich positive Ausreißer, aber die allgemeine Tendenz ist erkennbar.

    @Schneewittchen:
    „Eine Frage von mir, die mich in diesem Zusammenhang interessiert und die du in zwei Monaten vielleicht aufklärst: Welche Rohstoffverteilung sollte der ETF haben, in den man investiert. “

    Das ist natürlich eine interessante Frage. Die verschiedenen Rohstoff-ETFs am Markt folgen ja verschiedenen Indizes, und da muss jeder auch tiefer in die einzelnen Indexkonstruktionsregeln nachbohren, um zu schauen was für einen Sinn macht. Hier ein paar Beispiele von großen ETFs

    iShares Diversified Commodity Swap ETF
    „Der Bloomberg Commodity Index (DJ-UBSCI) umfasst 20 verschiedene Rohstoffe, deren Gewichtung je Rohstoff mindestens 2 Prozent und maximal 15 Prozent beträgt. Der Anteil eines Rohstoffsektors darf die Grenze von 33 Prozent nicht übersteigen. Die Neugewichtung im Index erfolgt jährlich. Ausschlaggebend für die Gewichtszuteilung ist die Liquidität eines Futures, dessen Handelsvolumen und die Produktionsmenge.“

    Lyxor Commodities Thomson Reuters CoreCommodity CRB ETF
    „Der Thomson Reuters/CoreCommodity CRB Index ist ein breiter Rohstoffindex, der Zugang zu 19 Rohstoffen bietet. Abhängig von ihrer Liquidität werden bei diesem Index die Rohstoffe in vier Gruppen eingeteilt und innerhalb derer gleichgewichtet. Die besondere Konstruktionsweise führt dazu, dass die Agrarrohstoffe (landwirtschaftliche Güter, Lebendvieh und Nahrungsmittel) mit 41% am stärksten vertreten sind.“

    ComStage CB Commodity ex-Agriculture ETF
    „Der Commerzbank Commodity (CoCo) ex-Agriculture EW Index bietet Zugang zu den 12 liquidesten und bedeutendsten Rohstoffen, die durch Terminkontrakte abgebildet werden. Alle Rohstoffe sind ursprünglich gleichgewichtet. Halbjährliche Anpassung und Überprüfung.“

    RBS Market Access Rogers International Commodity ETF
    „Der Rogers International Commodity Index (RICI) ist ein breiter Rohstoffindex, der Zugang zu 39 Rohstoffen bietet. Die Zusammensetzung orientiert sich am weltweiten Verbrauch und der Bedeutung im Welthandel. Mit rund 44% ist der Energiesektor auch in diesem Rohstoffindex der wichtigste Bestandteil“

    Also es gibt verschiedene Konzepte, manche sind tatsächlich quasi-„marktkapitalisierungsgewichtet“, manche haben fest vorgeschriebene Prozentverteilungen.

    Was davon langfristig besser oder schlechter sein wird, kann man nicht so leicht sagen, besonders nicht aus der mittelfristigen Wertentwicklung. Beispielsweise haben „marktkapitalisierungsgewichtete“ Indizes, bei denen Öl wegen seiner Bedeutung dadurch halt am höchsten gewichtet ist, über die letzten Jahre natürlich am schlechtesten abgeschnitten haben (weil eben besonders der Ölpreis abgeschmiert ist), während sich „gleichgewichtete“ Indizes (die zB. verhältnismäßig mehr Agrar (die nicht so stark Preisverfall hatten) und weniger Öl halten) besser abgeschnitten haben. Aber sobald irgendwann mal wieder der nächste große Anstieg bei Öl speziell kommt sieht das natürlich wieder komplett andersrum aus und die öl-schweren Fonds werden vermehrt profitieren.

    Was man auch noch bedenken kann ist, dass es ja nicht nur die Möglichkeit gibt, „direkt“ an der Rohstoffpreisentwicklung teilzuhaben, sondern auch indirekt, nämlich über RohstoffUNTERNEHMEN. Ölfirmen, Minenfirmen, Agrarfirmen etc. Das muss noch nicht mal eine gezielte Einzelaktien oder Sektor-Anlage sein, die Firmen sind ja auch in gewissen Anteilen in den normalen Breitmarkt-Aktienindizes enthalten und so beeinflussen die Rohstoffe über Umwege auch die Entwicklung des Portfolios mit. (analog auch das Beispiel von Immobilien direkt und Anlage in Immobilienfirmen). Produzierende Unternehmen sind mir jedenfalls prinzipiell sympathischer als einfach nur der „tote“ Rohstoff an sich. Getreu dem Sprichwort – Sei im Goldrausch nicht einer der Vielen, die selbst schürfen gehen, sondern sei einer der Wenigen, die den Anderen die Schaufeln verkaufen 😉

  2. Schneewittchen
    Reply Mai 31, 09:55 #2 Schneewittchen

    Hallo,
    Danke für deine Küchenarbeit – ich finde den Blog einen der besten – und oft lerne ich hier noch etwas – z.B. zum Frontrunning – was ich andernorts auf Blogs nicht finde.
    Wie du selbst schreibst, der empfohlene Beitrag zu Rohstoffe vom Privatanleger ist ja schon ein bisschen her – und in den letzten fünf JAhre stellen die negativen Rohstoffrenditen ja durchaus die Investition in Frage. Daher: Stimmt die Empfehlung des Privatanlegers noch? Oder vielleicht auch: Gerade weil Rohstoffe über Jahre gefallen ist, muss jetzt investieren/rebalancieren, weil Gewinne langfristig zu erwarten sind. Daher meine Anregung: VIelleicht magst du ja einen Beitrag dazu schreiben. Ich weiß, keine Thematik ist so schwer, wie Rohstoffe, weil es nicht nur um eine Zutat geht. Aber hey, du bist doch auch ein Spitzenkoch!
    Grüße,
    Tobias

    • Finanzkoch
      Reply Mai 31, 12:13 Finanzkoch Author

      Hallo Schneewittchen,

      danke für dein Lob 🙂

      Der Rohstoff-Artikel ist bereits in Planung. Innerhalb der nächsten 2 Monate wird er erscheinen. Eine kurze Antwort auf deine Frage, ob Rohstoffinvestments sinnvoll sind, gibt es nicht. Gerade die negativen Renditen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass die negative Korellation zu den Aktienrenditen noch intakt ist.

      Was das Rebelancing angeht:
      Hier geht es ja genau darum, die Investments die gerade schlechter laufen wieder aufzustocken – nur so kann die Regression zur Mitte ausgenutzt werden, welche langfristig wohl existiert.

      Herzliche Grüße aus Leipzig
      Christoph

      • Dummerchen
        Reply Mai 31, 20:26 Dummerchen

        Na, das sind ja mal interessante Ankündigungen :-)! Rohstoff-Futures sind mir irgendwie total suspekt. Ich hoffe, Du gehst auf die Funktionsweise ein, denn mir ist bis heute schleierhaft, warum die Wertprognosen für die Zukunft (ich schätze diese Dinger hauptsächlich als solche ein) langfristig eine positive Rendite haben sollen. Vielleicht habe ich es aber auch bislang einfach nur noch nicht richtig verstanden. Bin gespannt.

        LG
        Dummerchen

        • Finanzkoch
          Reply Juni 01, 09:48 Finanzkoch Author

          Ich bin selbst gespannt, wie der Artikel am Ende aussieht. Rohstoff-Futures sind schon seltsame Dinger …

          Liebe Grüße
          Christoph

          • Schneewittchen
            Juni 07, 22:05 Schneewittchen

            Hallo,
            hey, dass freut mich, dass Du den Rohstoffartikel vorbereitest. Und ja, du hast recht, dass die geringe Korrelation wohl noch in Takt ist, dürfte alle Investoren freuen, die seit sieben Jahren negative Renditen einfahren – und durchs bisherige Rebalancing immer mehr Geld reinstecken.

            Eine Frage von mir, die mich in diesem Zusammenhang interessiert und die du in zwei Monaten vielleicht aufklärst: Welche Rohstoffverteilung sollte der ETF haben, in den man investiert. Ich habe das gefühl, hier absolut willkürlich zu glauben, von allem ein bisschen was, damit Rebalancingrendite möglichst funktionieren kann…aber lieber wäre mir eine Formel wie „billde die Marktkapitalisierung oder BIP ab“, wie ich sie für den Aktienmarkt kenne und für den Rohstoffmarkt eben nicht funktionieren will…

            Für deine Vorbereitung, falls Du ihn nicht kennst, hier ein interessanter Artikel, dessen Aussage allerdings für mich nicht erklären, warum das Investment früher wirklich so attraktiv mit diesen hohen renditen war.

            http://www.morningstar.de/de/news/133491/warum-konventionelle-rohstoff-indizes-sehr-wahrscheinlich-entt%C3%A4uschen-werden.aspx

            Darin werden auch für Dich, Dummerchen, die vier Faktoren bestimmt, weswegen Rohstoff Rendite versprechen sollen. Ich glaube Lee (ohne dass ich mir Anmaße auch nur ein zentel von dem zu verstehen, was er weiß) greift aber mit mancher Prognose fehl (wenigstens bei den Prognosen scheinen ja die Experten nicht klüger zu sein, als die Laien, weswegen ich jetzt auch losschwafle). Der risikofreie Zins dürfte angesichts der Entwicklungen durch die FED höher und weiter steigend ausfallen und angesichts der historisch niedrigen Rohstoffpreise dürfen wir ja auch auf höhere SPOT-Preise hoffen, egal was die Weltwirtschaft sagt…aber als passiv-Anleger will man ja eh nichts von den Spotpreisen erwarten…

            Lange rede kurzer Sinn: ich freue mich schon sehr auf den Rohstoffbeitrag.

          • Dummerchen
            Juni 11, 22:21 Dummerchen

            Hallo Schneewittchen,
            Der Morningstarartikel hat mir leider nicht wirklich die Augen geöffnet, weshalb sich Rohstofffutures lohnen könnten. Ich möchte verstehen, wie die Dinger funktionieren und woher Gewinne halbwegs plausibel kommen.
            Halbwegs gut habe ich die Funktionsweise nur in einem Vanguard Paper
            http://www.vanguard.com/pdf/s552.pdf?221002207
            nachvollziehen können. In wie fern neben dem risikolosen Zins und gewissen Diversifikations-/Rebalancingeffekten positive Renditen entstehen sollen, ist mir schleierhaft geblieben.

            Warten wir also auf Christophs Artikel…

            Liebe Grüße
            Dummerchen

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