Frühaufsteher: Hat Morgenstund wirklich Gold im Mund?

Produktiver arbeiten kann so einfach sein. Werden Sie zum Frühaufsteher!

So oder so ähnlich könnte man die Aussagen einiger Blogs zusammenfassen, über die ich in letzter Zeit gestolpert bin. Das deckt sich auch mit den Erinnerungen aus meinen Jugendtagen. Da haben meine Eltern etwa in das gleiche Horn gestoßen, wenn ich (aus Ihrer Sicht) etwas zu lange im Bett lag.

Ist die Zauberformel für mehr Erfolg und damit mehr Vermögen also schon gefunden?



Frühaufsteher: Hat Morgenstund wirklich Gold im Mund?


früh aufstehen = produktiver arbeiten = erfolgreicher werden = mehr Vermögen aufbauen

So einfach ist die Sache leider nicht, denn unser Schlaftyp ist angeboren.

Unser optimaler Schlafrhythmus verändert sich zwar im Laufe unseres Lebens, bleibt jedoch immer innerhalb unserer „genetischen Grenzen“.

Das heißt ob wir leistungsfähiger sind, wenn wir früh aufstehen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Der eine ist früh 6 Uhr schon top fit, während der andere um diese Zeit noch völlig fertig ins Bad taumelt und vor 9 Uhr nichts auf die Reihe bekommt.

Was passiert nun, wenn man als „genetischer Spätaufsteher“ zu früh aufsteht?

Wenn man dauerhaft außerhalb seines festgelegten Schlafrhythmus lebt, ist das gesundheitsschädigend und wirkt sich damit negativ auf unsere Produktivität aus.

Auch wenn man die Argumente, der „Jünger“ des Frühaufstehens, abseits der Wissenschaft näher betrachtet, bleibt nicht mehr übrig als heiße Luft …

Als Hauptvorteil wird immer wieder die enorme Zeitersparnis genannt. Wenn andere aufstehen, hat man schon alle wichtigen Aufgaben erledigt.

Was dabei vergessen wird, ist, dass Frühaufsteher auch eher ins Bett gehen und somit am Abend wertvolle Zeit verlieren. Von Zeitersparnis kann also keine Rede sein.

Damit bleibt von der Mär der „faulen Spätaufsteher“ und der „fleißigen Frühaufsteher“ nicht viel übrig. Wichtiger als früh aufzustehen ist, dass man seine wachen Stunden optimal nutzt. Zu welcher Tageszeit man dies tut, ist dabei völlig unerheblich.

Die Kunst ist es also, seinen eigenen optimalen Schlafrhythmus zu finden und diesen möglichst mit Familie und Beruf in Einklang zu bringen.

So werden Sie nicht nur produktiver, sondern bleiben auch noch länger gesund.

Ihr Finanzkoch
Christoph Geiler

Bildquelle: © JenkoAtaman – Fotolia.com

Das könnte Sie auch interessieren:

Bei der Geldanlage kommt unser Verstand an seine Grenzen

Hier geht's zum kostenlosen Newsletter und zum gratis E-Book.

Artikel weiterempfehlen

Facebook
Google+
https://www.finanzkueche.de/hat-morgenstund-wirklich-gold-im-mund/">
Twitter
SHARE
LinkedIn

Kommentare

Ihre Meinung ist mir wichtig

8 Kommentare

  1. Finanzello
    Reply Mai 29, 10:53 #1 Finanzello

    Hallo Christoph,

    ich zähle mich ebenfalls zu den Frühaufstehern. Damit sind wir in prominenter Gesellschaft. Viele Top-Manager wie Richard Branson, Tim Cook oder Claus Hipp stehen regelmäßig um 4:30 Uhr auf 🙂 ok – ganz so früh bin ich dann doch nicht wach.

    Wie du schon deutlich gemacht hast: Entscheidend ist, dass man seinen Tagesablauf entsprechend seinen Schlafgewohnheiten anpasst. Alles andere ist auf Dauer kontraproduktiv.

    Viele Grüße
    Manuel

  2. Mitleser
    Reply Mai 28, 11:17 #2 Mitleser

    Nach „Wenn dir ein Pferd auf den Fuß steigt …“ ist dies nun schon der zweite Artikel auf diesem Blog innerhalb kürzester Zeit, der nichts (direkt) mit Finanzen zu tun hat. Deshalb bin ich ab jetzt raus, die „Finanzküche“ wird als Lesezeichen gelöscht. Schade, es hatte nämlich vielversprechend angefangen…

    • Finanzkoch
      Reply Mai 28, 13:30 Finanzkoch Author

      Hallo Mitleser,

      erneut danke ich Dir für Deine offenen Worte.

      Ich könnte Dir jetzt alternative, wirklich hervorragende Blogs empfehlen, wo es weniger „Abschweifungen“ gibt. Doch Du kennst sie sowieso schon fast alle.

      Auf meinem Blog wird es bewusst ab und zu etwas „drum herum“ geben.

      In diesem Sinne …
      Ich freue mich, dass Dir einige meiner Beiträge anscheinend gefallen haben und wünsche Dir viel Spaß bei der Lektüre der anderen Blogs.

      Viele Grüße
      Finanzkoch

  3. Claudius
    Reply Mai 27, 15:42 #3 Claudius

    Hallo Christoph.
    Sehr schöner Beitrag. Du hast natürlich vollkommen recht – ob man früh oder spät aufsteht ist eigentlich unwichtig. Jeder hat nur 24h pro Tag. Was einen Unterschied machen kann, ist, ob man mehr oder weniger Schlaf braucht. Wann man diesen Schlaf jedoch bekommt ist zweitrangig.
    Ich persönlich stehe gerne früh auf. Ich liebe es und kann mir nichts schöneres vorstellen. Das mag jetzt vielleicht komisch klingen aber Ich wache halt einfach früh auf und genieße die Ruhe der Morgenstunden für wichtige Dinge, die sonst ggf. zu kurz kommen. Die kann ein Spätaufstehen natürlich auch später erledigen aber sobald z.B. die Kinder, die Frau oder der Chef wach sind, muss man sich auch nach ihnen richten. Ich könnte auch Abends einfach länger aufbleiben und hätte dann auch meine Ruhe aber am Morgen ist meine „will power“ einfach noch stärker als am Ende eines langen Arbeitstages.
    Wie geht es euch?
    Gruß,

    Claudius

    • Finanzkoch
      Reply Mai 28, 13:36 Finanzkoch Author

      Hallo Claudius,

      mir geht es genauso. Am Morgen bin ich einfach am produktivsten. Später am Tag wird man meist von zu vielen Dingen abgelenkt.

      Viele Grüße
      Christoph

Ihre Daten sind sicher! Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Mit * gekennzeichnete Daten sind Pflichtfelder.