Der schlaue Hamster sucht sich ein Rad, das er liebt

Endlich tun und lassen können, was du möchtest. Nicht mehr früh um 9 mit der Arbeit beginnen und um 17 Uhr Schluss machen – Tag für Tag. Woche für Woche. Jahr für Jahr. Das wäre was!

Leider fehlt dir das Geld, um dein Hamsterrad zu verlassen. Deswegen sparst du eisern und legst dein Geld clever an der Börse an. Du bist eben ein Fuchs. Schade nur, dass ein Fuchs keine Ahnung von Hamsterrädern hat.

Mach es lieber wie Krümel. Krümel ist mein Hamster und er liebt sein Hamsterrad. Es ist groß, geräuscharm und schützt ihn davor, herauszufallen.



Der schlaue Hamster sucht sich ein Rad, das er liebt


Noch vor einiger Zeit war Krümels Laufrad klein und eng. Beim Laufen musste er seine Wirbelsäule verkrümmen, dass es ihm wehtat.

Doch Krümel ist schlau. Als ein emotional leicht beeinflussbarer Mensch (ich) vor seinem kleinen Käfig stand, griff er in die Trickkiste. Er schaute mir tief in die Augen und putzte sich herzerwärmend das Fell.

Ich verweilte und starrte zurück. Da begann Krümel Purzelbäume zu schlagen und allerlei Kunststücke aufzuführen, um sein Meisterwerk zu vollenden – und es gelang. Ich schloss ihn in mein Herz und nahm ihn mit nach Hause.

Heute hat Krümel ein 4-mal so großes Laufrad. Es tut ihm beim Laufen nicht weh und ab und zu hält er ein Nickerchen darin. Er liebt es.

Für mich war das eine Lehrstunde. Der kleine Kerl hat in Windeseile geschafft, woran zahllose Menschen scheitern. Er hat sein unbequemes Hamsterrad gegen eines eingetauscht, das er bedingungslos liebt – und darum geht es:

Finde ein Hamsterrad, das du liebst

Du wirst immer Aufgaben und Pflichten haben, die dich aus dem Bett treiben. Aber du kannst entscheiden, welche Aufgaben das sein sollen.

Wenn du das Gefühl hast, in deinem Job festzustecken, ist finanzielle Freiheit nicht die Lösung. Genug Geld zu sparen, um auszusteigen und nie wieder arbeiten zu müssen … wie lange soll das dauern? Zehn, zwanzig oder dreißig Jahre? Willst du deinen Frust solange in dich hineinfuttern?

Ich habe letztens beim Joggen ein Gespräch zweier Damen mittleren Alters aufgeschnappt. Thema:

Wie bescheiden ihr Job ist.

>>Wenn ich dann zu Hause bin habe ich keinen Bock mehr! Dann mache ich die Glotze an und will meine Ruhe haben.<<
>>Das kann ich voll verstehen. Geht mir genauso! Und den nächsten Tag wieder früh raus. Es ist zum … <<

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten

Konfuzius

Konfuzius hätte den beiden Frauen bereits vor 2500 Jahren helfen können. Wenn dir dein Leben nicht passt, dann ändere es.

Heute.

Alles was du tun musst, ist den ersten Schritt zu machen. Tu, was du liebst – dann fühlt sich dein Leben nie wieder wie ein Hamsterrad an. Mehr als scheitern kannst du nicht.

Dass eine Veränderung möglich ist, selbst wenn du dich in der „statistischen Lebensmitte“ befindest, zeigt der wunderbare Artikel von Dummerchen:

Und Geld macht doch glücklich!?! Wenn auch anders als du denkst…

 

Überwinde deine Ängste

In diesem Moment flitzt Krümel in seinem neuen Hamsterrad. Er hat es vorgemacht und sich ein Rad gesucht, das er liebt. Dabei hatte er einen großen Vorteil:

Er hat nicht nachgedacht.

Was-passiert-wenn-Fragen kann er sich nicht stellen. Du bist dazu in der Lage.

  • Was ist, wenn ich umschule und keinen neuen Job finde?
  • Was ist, wenn ich mit meiner Geschäftsidee keinen Erfolg habe?
  • Was ist, wenn ich meine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann?
  • Verliere ich dann mein Haus?
  • Lande ich dann auf der Straße?

Solche Fragen können dir eine Heidenangst einjagen. Umso wichtiger ist es, dass du Für und Wider ausführlich betrachtest. Vor allem, wenn deine Entscheidung andere Menschen beeinflusst. Aber letztlich bringt das alles nichts. Wenn du unglücklich bist, musst du dich verändern. Du hast nur dieses eine Leben, also musst du deine Ängste überwinden.

Wage den ersten Schritt. Du kannst parallel zum Job beginnen. Stück für Stück oder mit einem Ruck. Alles ist besser, als sich seinem Schicksal zu ergeben.

 

Ich habe kein Geld!

Mangelndes Geld ist eine Ausrede. Eine schlechte. Du kannst dein Haus verkaufen und in eine Mietwohnung ziehen. Du kannst dein Auto gegen ein kleineres eintauschen oder ganz darauf verzichten. Wie viel Geld es spart, frisch zu Kochen, liest du hier.

Es gibt zig Möglichkeiten, wie du dir finanziell Luft verschaffen kannst. Wenn du dafür nicht bereit bist, ist dein Hamsterrad entweder nicht so schlimm – dann solltest du aufhören dich zu beschweren (ständiges Gezeter ist auf Dauer schlecht für die Gesundheit) – oder das Gewohnheitstier ist dir im Weg.

Dem Gewohnheitstier solltest du kräftig in den Hintern treten

Gewohnheiten sind schwer zu durchbrechen. Quatsch. Es ist leicht. Siehst du den roten Knopf auf der Fernbedienung? Damit kannst du das Gerät ausschalten. Siehst du den Mülleimer? Da kannst du deine Zigaretten entsorgen. Ganz simpel.

Du hast die Wahl. Triff die richtige – den richtigen Partner, die richtigen Freunde, den richtigen Job. Mehr musst du nicht tun, um glücklich zu sein.

 

Fazit

Mach es wie Krümel und such dir ein Hamsterrad, das du liebst.

Für die finanzielle Unabhängigkeit zu sparen, ist keine Lösung. Das dauert eine Ewigkeit und die meisten von uns werden sie vor der Rente nicht erreichen. Sie ist auch nicht notwendig. Warum solltest du deinen Job vorzeitig an den Nagel hängen, wenn er dir Freude macht?

Überwinde deine Ängste – verschwinden werden sie nicht. Sie werden dich auf deinem Weg begleiten. Das ist gut so. Wenn du den ersten Schritt gemacht hast, treiben sie dich an. Sie sorgen dafür, dass du dein Ziel erreichst.

Hast du dir schon ein Hamsterrad gesucht, das du liebst?

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Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

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Kommentare

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17 Kommentare

  1. Kenrow
    Reply April 21, 16:09 #1 Kenrow

    Was für ein dämlicher Artikel. Kein Geld zu haben ist keine Ausrede? Erst das Haus verkaufen (wenn man überhaupt eins hat), dann das Auto usw. und was dann? Wenn nichts mehr da ist das man verkaufen kann? Dann ist kein Geld haben immer noch eine „schlechte Ausrede“?
    So dämlich wie der Autor dieses Artikels kann doch niemand sein…………………anscheinend aber doch.
    Wenn jemand ein Haus hat und es ist schuldenfrei und abbezahlt, dann sollte man es auf jeden Fall behalten. Mietfrei wohnen zu können im Alter ist wichtig, denn Blüms „die Renten sind sicher“ war eine Lüge wie zumindest intelligente Leute heute wissen. Die wirklichen Herrscher dieser Welt und diese Bananenrepublik sind die Banken und denen ist alles zuzutrauen wie man bereits gesehen hat.
    Diese Bankster schrecken auch vor eine kompletten Abschaffung der rente nicht zurück. Und dann?

    Ach was, wird der Autor dieses Artikels sagen. Lebe deine Träume und wenn du dann unter der Brücke landest hast dus wenigstens versucht………….

    Ja diese Ergüsse sind nichts für intelligente Menschen.

    • Finanzkoch
      Reply April 21, 16:28 Finanzkoch Author

      Vielen Dank für Deinen geistreichen Kommentar.

  2. Christian
    Reply April 07, 15:19 #2 Christian

    Hallo Christoph,

    finde den Beitrag schön. Witzig das dir dein Hamster diese Lehrstunde verpasst hat.
    Ich glaube viele versuchen auf einen Satz aus dem Hamsterrad rauszukommen. Wobei vielleicht der Wechsel von diesem Rad die bessere Sache wäre oder ein Schritt für Schritt ausstieg.

    Gruß

    Christian

    • Finanzkoch
      Reply April 08, 08:54 Finanzkoch Author

      Hallo Christian,

      manchmal kommen Erkenntnisse von unerwarteter Stelle 🙂

      Sehe das wie du: Es muss nicht immer der knallharte Bruch mit dem Bisherigen sein.

      Allerdings und das merke ich selbst: Wenn man sich einen Rettungsanker lässt, kann das hemmend wirken. Es ist schon ein anderer Antrieb, wenn man auf den Erfolg seinen Vorhabens angewiesen ist…

      Welche Erfahrungen hast du gemacht?

      Herzliche Grüße
      Christoph

  3. Marion
    Reply April 06, 14:05 #3 Marion

    Sehr schöner Artikel, weil er im Grunde beleuchtet, worum es eigentlich geht…und weshalb die Suche nach dem Goldenen Gral der „finanziellen Freiheit“ ja so weite Kreise und so viele Menschen in ihren Bann zieht – eben um irgendwelchen Hamsterrädern zu entkommen. Dabei kann man sich mit dem PASSENDEN Hamsterrad sicherlich gut arrangieren, auch wenn die Suche danach mühsam und mancnhmal etwas langwieriger sein kann. Wer die Sicherheit hat, sich jederzeit im Einklang mit seinen Fähigkeiten UND seinen Neigungen das, was man für ein subjektiv gutes Leben braucht, verdienen zu können, besitzt meiner Meinung nach etwas sehr Wertvolles – wertvoller als der tollste und renditeträchtigste Sparplan 😉

    • Finanzkoch
      Reply April 06, 14:26 Finanzkoch Author

      Hallo Marion,

      seinen Lebensunterhalt mit dem verdienen, was man liebt …

      das Gefühl kann kein Sparplan der Welt ersetzen 🙂

      Hinzu kommt, dass es keineswegs sicher ist, dass man sein Glück findet, wenn man die finanzielle Unabhängigkeit erreicht hat.

      Herzliche Grüße
      Christoph

  4. Nico
    Reply April 06, 10:14 #4 Nico

    Hey Christoph,

    ich wollte einfach mal Danke sagen für deinen Blog.
    Die Art und Weise wie du schreibst und die Themen gefallen mir sehr gut.
    Das motiviert sehr nachzudenken und Dinge im eigenen Leben zu ändern.

    Ich persönlich bin noch auf der Suche nach einem anderen Hamsterrad.
    Bisher habe ich noch nicht das richtige gefunden bzw. bin mir nicht ganz sicher, ob es das richtige ist. Aber das wird schon noch.

    Beste Grüße,
    Nico

    • Finanzkoch
      Reply April 06, 14:02 Finanzkoch Author

      Hallo Nico,

      gerne 🙂 Toll zu lesen, dass sich die Arbeit lohnt.

      Du machst dir Gedanken – damit hast du den ersten Schritt schon gemacht. Was arbeitest du denn und was gefällt dir daran nicht?

      Liebe Grüße
      Christoph

  5. Philipp
    Reply April 05, 19:39 #5 Philipp

    Hallo Christoph,

    in dem Artikel beleuchtest du das Thema „Hamsterrad“ von einem anderen Winkel. Ich finde es auch wichtig, dass man liebt, was man macht.

    MFG Philipp

  6. mafis
    Reply April 04, 19:07 #6 mafis

    Sehr schöner Artikel. Grade weil mir das Thema aktuell schon sehr beschäftigt. Und das obwohl ich jetzt schon ein sehr schönes Hamsterrad habe.

    Der Gedanke mit der finanziellen Freiheit ist ja immer schön vom Klang. Aber bis dahin sind halt noch ein paar Jährchen. Und ich weiß nicht, ob ich die im goldenen Käfig verbringen will.

    Ab und zu denke ich sogar. Wäre gar nicht so schlimm gefeuert zu werden. Dann würde ich wohl den Ruck bekommen. Ist wohl doch ein wenig nicht Angst und man will es lieber den anderen überlassen.

    Obwohl eins habe ich zum Hamsterrad gelernt. Selbst ein sehr schlechtes Hamsterrad kann sehr gut sein. Man hat eine Menge Zeit zum denken, was man nicht will. Und kann sich sein schönstes Hamsterrad im Kopf erschaffen.

    Gruß,
    mafis

    • Finanzkoch
      Reply April 05, 10:00 Finanzkoch Author

      Hallo mafis,

      aber wann bringt man den Mut auf, die Vorstellungen im Kopf Realität werden zu lassen?
      Vielleicht musst du nur kleine Dinge ändern? Du schreibst ja, dass dein Hamsterrad jetzt schon schön ist. Es muss nicht gleich eine radikale Lösung sein 😉

      Liebe Grüße
      Christoph

  7. Dummerchen
    Reply April 04, 17:58 #7 Dummerchen

    Ich lese gerade ein sehr schönes Buch über das Glück. Ich bin auf das Buch („Glücklicher“ von Tal Ben-Shahar) durch Katharina Tempel (http://www.gluecksdetektiv.de/gluecklicher-lebensfreude-vergnuegen-und-sinn-finden-mit-dem-populaersten-dozenten-der-harvard-university-von-tal-ben-shahar/) aufmerksam geworden und musste beim Lesen einige Male feststellen, dass ich einige Gedanken noch gut aus meiner Phase kannte, die ich im verlinkten Gastartikel beschrieben habe. Insbesondere beim Kapitel „Glücklich sein am Arbeitsplatz“ musste ich auflachen, da ich dort einen Satz wiederfand, den ich quasi identisch so dem Privatier als Antwort auf die Frage gegeben habe, warum ich glaube, dass mein neuer Job mich mit mehr Glück erfüllen könnte als der alte:
    „Es erfordert eine bewusste und gezielte Anstrengung, die eigene Berufung zu finden, weil wir normalerweise dazu ermutigt werden, das zu tun, was wir gut *können*, und nicht das, was wir wirklich von uns aus *wollen*.“
    Den alten Job konnte ich – den neuen wollte ich.

    Mich hat das Lesen nochmal sehr darin bestärkt, mit meiner Entscheidung, mein altes Hamsterrad zu verlassen, vollkommen richtig gehandelt zu haben. (Mal abgesehen davon, merke ich es auch täglich während der Arbeit.)

    Besonders nachdenklich hat mich ein Passus gemacht, der beschreibt, dass die Menschen, denen ein schreckliches Schicksal widerfährt (schlimme Krankheit o.ä.), ihr Leben oftmals unmittelbar neu ausrichten. Sie machen plötzlich das, was ihnen wirklich wichtig ist – und zwar mehr oder weniger von heute auf morgen. Es ist also nicht so, dass wir nicht tief in uns wüssten, was uns wirklich wichtig ist. Wir trauen uns nur vielfach nicht, auf diese innere Stimme zu hören und ihr das nötige Gewicht einzuräumen.
    Ich kann heute kaum noch verstehen, dass ich so lange nicht auf meine innere Stimme gehört habe, bzw. dachte, dass „man nicht einfach so“ nochmal etwas anderes machen kann. Das macht man doch nicht! Man bleibt doch bei dem, was man gelernt hat.

    Ich kann nur jedem raten: Höre auf Deine innere Stimme! (Ich kling schon wie Mark Forster.)

    Liebe Grüße
    Dummerchen

    PS: Das Buch wird übrigens im deutschen nicht mehr aufgelegt – der Gebrauchtbuchmarkt ist aber ergiebig.

    • Finanzkoch
      Reply April 05, 09:56 Finanzkoch Author

      Hallo Dummerchen,

      danke für die Buchempfehlung. Ich werde mal schauen, über welche Quelle es erhältlich ist.

      Bei mir war es wie bei einer überlaufenden Badewanne. Du lässt Wasser hinein. Am Anfang passiert nichts. Das Wasser bleibt in der Wanne. Aber nach und nach steigt der Pegel bis zum Rand. Letztlich läuft es über. Wenn du dann nicht handelst, steht das Bad und letztlich die komplette Wohnung unter Wasser.
      Im übertragenen Sinne musste bei mir erst das Wasser überlaufen, bevor ich bereit war zu handeln und etwas zu verändern.

      Was ich damit sagen will: Die innere Stimme braucht Zeit, um laut genug zu werden, dass sie Beachtung findet.

      Irgendwie seltsam, dass erst etwas Schlimmes passieren muss, damit wir merken, dass das Leben endlich ist …

      Liebe Grüße
      Christoph

  8. Ex-Studentin
    Reply April 03, 22:36 #8 Ex-Studentin

    Ich stelle mir oft die Frage, ich wirklich glücklich bin und ob mir etwas im Leben fehlt. Ich bin mir nicht sicher ob einen perfekten Beruf gibt: Abwechslungsreich, anspruchsvoll, angesehen, nette Kollegen, netter Chef, gute Bezahlung, angenehme Arbeitszeiten, vereinbar mit Familie. Eigentlich fällt mir da spontan nur die IT-Branche ein, aber meine Branche (Anlagenbau) ist mir bisher zu interessant, um diese komplett einzutauschen. Deswegen ermahne ich mich gleichzeitig, einfach mal zufrieden zu sein. Die meisten Berufe haben etwas Gutes an sich und jeder Job erledigt werden.

    • Finanzkoch
      Reply April 04, 10:11 Finanzkoch Author

      Hallo Jenny,

      jeder wird in einem anderen Berfusfeld glücklich und in jedem Beruf wird es Tage geben, an denen man unzufrieden nach Hause geht.

      Wir haben das Glück, dass wir uns aussuchen können, in welche Richtung es gehen soll. (ein absolutes Luxus“problem“) Ob sich die Wahl als richtig herausstellt, steht auf einem anderen Blatt.

      „Deswegen ermahne ich mich gleichzeitig, einfach mal zufrieden zu sein. “

      Finde ich gut und erinnert mich an mich. Ich habe mir lange die Frage gestellt, ob ich glücklich bin. Was ich dabei gelernt habe – solange man sich die Frage regelmäßig stellt/stellen muss, ist man nicht glücklich. Irgendwann muss man sich entscheiden. Das habe ich gemacht. Seitdem stelle ich mir die Frage nicht mehr und es geht mir merklich besser.

      Die IT-Branche ist von den Arbeitszeiten auch nicht der Knaller. Der Mann meiner Schwester ist ITler und ist oft auf Dienstreise und kommt auch sonst oft spät nach Hause. Wie du gesagt hast:

      Man kann überall ein Haar in der Suppe finden, wenn man lange genug sucht.

      Liebe Grüße
      Christoph

  9. Lothar
    Reply April 03, 21:16 #9 Lothar

    Lieber Christoph,
    was für eine wunderbare Geschichte. Klingt alles ganz einfach, ist aber dennoch verdammt schwer. Gewohnheiten aufgeben, auch wenn es schlechte sind, ist beängstigend. Ich habe auch lange gebraucht. Vor drei Jahren bin ich aus meinem Hamsterrad (Bank) ausgestiegen. Ich war 30 Jahre drin. Und siehe da, es gibt eine Welt außerhalb des Hamsterrads. Oder wie ich zu sagen pflege: Es gibt ein Leben nach der Bank.
    Und es hat sich gelohnt. Ich kann daher Deinen Apell nur unterstützen und aus eigener Erfahrung Mut machen. Die Welt außerhalb des Hamsterrads ist bunt. Heute gehe ich auch täglich zur Arbeit, sogar mehr, aber aus Überzeugung und Leidenschaft.

    Herzliche Grüße
    Lothar

    • Finanzkoch
      Reply April 04, 09:36 Finanzkoch Author

      Hallo Lothar,

      nach 30 Jahren die Zelte abzubrechen und sich neu auszurichten – davor habe ich großen Respekt. Großartig zu sehen, dass es so wunderbar geklappt hat. Das ist ja vorher alles andere als sicher …

      Bei mir beginnt der Kampf gegen die eigenen Gewohnheiten jeden Tag aufs neue …

      Herzliche Grüße
      Christoph

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