Investment

23 simple Regeln, die dich zu einem besseren Anleger machen

Investieren ist kein Hexenwerk. Schon einfache Regeln können dir helfen, großartige Ergebnisse zu erzielen. 23 davon, habe ich in diesem Beitrag zusammengestellt.

Was du vom tiefen Fall der Fondslegende Bill Miller lernen kannst

Wir lieben Stars – auch in der Finanzbranche. Sie zeigen uns, was alles möglich ist.

Du rackerst dich ab. Was ein Warren Buffet schaffen kann, das kannst du auch. Doch der Erfolg will sich nicht einstellen. Du versuchst es weiter und weiter. Du verzweifelst. Die Renditen eines Peter Lynch, John Neff oder Bill Miller erreichst du nicht. Schlimmer noch – du schlägst nicht einmal annähernd den Markt.

Dann kommt die Nachricht vom tiefen Fall deines Idols. Ein katastrophales Jahr macht seine vergangenen Erfolge zunichte. Die Presse überzieht ihn mit Spott und Häme. In den folgenden Jahren sind seine Renditen nicht besser als deine.

Seine Magie ist verflogen …

Warum sich aktives Investieren nur lohnt, wenn du stinkreich bist

Kann man den Markt schlagen? Die Wissenschaft sagt nein. Zu effektiv sind die Märkte in der Verarbeitung von Informationen. Die extremen Kursausschläge der heutigen Zeit sind Zeugen dieser Effektivität.

Du kannst es gut beobachten, wenn Zentralbanken Zinsänderungen bekannt geben. Je nachdem, wie die Änderungen ausfallen, geht es für ganze Indizes rauf oder runter – und das bloß Sekundenbruchteile nach der Entscheidung.

Das Gleiche spielt sich ab, wenn Informationen über einzelne Unternehmen die Runde machen.

Du kannst natürlich trotzdem versuchen, den Markt zu bezwingen. Dafür musst du einfach die vorhandenen Informationen besser interpretieren als die anderen Marktteilnehmer. Möglich oder nicht? Das musst du entscheiden. Die Frage ist, wie viel Überrendite kannst du erreichen und wie viel Zeit musst du dafür aufwenden? Meine These:

Wenn du dem Markt bloß einige Prozente extra abknöpfst, lohnt sich aktives Investieren nur, wenn du stinkreich bist.

Die Levermann Strategie und warum ich sie verwende – Gastartikel

Kaum eine Anlagemethode wird auf Finanzblogs derzeit so häufig thematisiert wie die Levermann Strategie. Sie lockt mit attraktiven Überrenditen durch einen standardisierten Anlageprozess. Stellt sich die Frage:

Was ist dran?

Als Anhänger der Markteffizienzhypothese würde ich spontan behaupten:

Hier wird nur eine weitere Sau durchs Dorf getrieben.

Doch so einfach will ich es mir nicht machen. Da ich weiß, dass Philipp vom Blog Investment Amad€ nach der Levermann Strategie investiert, habe ich ihn gebeten einen Gastartikel für uns zu verfassen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und freue mich auf eine interessante Diskussion im Anschluss.

Wertpapierleihe verstehen, um das Risiko für meinen ETF einschätzen zu können

Es heißt: „Man fürchtet, was man nicht versteht“. Dieses Zitat von Ernst Freiherr von Feuchtersleben ist ebenso alt wie wahr. Die Furcht vor dem Fremden lässt sich in vielen Bereichen unseres Lebens beobachten. Ganz aktuell in der Flüchtlingskrise und den Diskussionen über den Islam.
Dabei ist Angst und Ablehnung die falsche Antwort auf Unbekanntes. Vielmehr sollten wir versuchen, zu verstehen. Wenn wir verstanden haben, stellt sich unsere Angst vielleicht als unbegründet heraus.

Ebenso verhält es sich mit den Finanzmärkten – zumindest mit einigen Teilen von ihnen. Fast reflexartig reagieren viele Menschen auf sie mit Argwohn. Dabei haben sie sich nie mit ihnen auseinandergesetzt …

Mit dem heutigen Beitrag möchte ich etwas Licht in das Thema Wertpapierleihe bringen. Da die Wertpapierleihe regelmäßig im großen Stil von ETFs genutzt wird, ist es essentiell, Funktion und Risiken zu verstehen.

ETFs sind nur das Werkzeug

Der Handwerker hat seine Hämmer, der Koch seine Messer und der Anleger seine ETFs. Nun ist ein Koch mit einem guten Messer nicht gleich ein guter Koch. Genauso wenig ist ein Anleger, der die besten ETFs einsetzt gleich ein erfolgreicher Börsianer. Die Frage ist, wie wird ein Werkzeug eingesetzt und welchen Zweck soll es erfüllen? Bevor das nicht geklärt ist, erübrigen sich alle weiteren Überlegungen.

Lieber lasse ich mich von einem guten Koch mit stumpfen Messer bekochen, als von einem schlechten Koch mit scharfen Messer. Der gute Koch weiß genau, was zu tun ist, um ein schmackhaftes Menü zu zaubern.

Genauso stellt sich die Situation für den Anleger dar. Die Wahl des richtigen Werkzeugs steht ganz am Ende der Überlegungen.

Was ist ein ETF?

Was ist ein ETF? Eine einfache Fragestellung, mit einer zunächst einfachen Antwort:

ETF steht für Exchange Traded Fund. Dabei handelt es sich um börsengehandelte Fonds. Sie unterliegen den gleichen Richtlinien wie Investmentfonds und weisen ähnliche Eigenschaften auf. Börsengehandelt bedeutet, du kannst sie wie Aktien kaufen und verkaufen. Bis auf wenige Ausnahmen, die aktive Handelsstrategien verfolgen, bilden ETFs einen Index ab.

Stellen sich die Fragen: Was ist ein Index? Und was ist das Besondere an Exchange Traded Funds?

From Zero to Hero: ETFs auf der Überholspur

2,6 Billionen Dollar haben Anleger mittlerweile in Exchange Traded Funds (ETFs) investiert. Eine Zahl mit zwölf Nullen.

Eine Menge Geld. Da die Summe vom Anfang des Jahres stammt, dürfte sie sich noch einmal drastisch erhöht haben. Das kommt nicht von ungefähr. Immer lauter pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass Exchange Traded Funds herkömmlichen Investmentfonds in vielen Belangen überlegen sind. Sie haben eklatante Kostenvorteile, lassen sich problemlos an der Börse handeln und sind auf den ersten Blick äußerst transparent.

Dabei melden sich auch kritische Stimmen. So stehen ETFs in Verdacht die Korrelation der einzelnen Märkte untereinander zu erhöhen. Sprich europäische, asiatische und amerikanische Aktien sollen sich durch ETFs immer mehr im Gleichschritt bewegen. Das Gleiche gilt für die einzelnen Anlageklassen. Auch von „Massenvernichtungswaffen“ war im Zusammenhang mit ETFs schon die Rede.

Grund genug für mich in der Finanzküche die ETF-Wochen auszurufen.

Warum Rebalancing eine gute Idee ist

Alchemisten versuchen seit Jahrhunderten vergeblich unedle Metalle in Gold zu verwandeln. Unermüdlich sind sie auf der Suche nach dem Stein der Weisen. In ihrer Vorstellung hat er die Macht, aus Blei und Quecksilber, Gold zu schaffen. Dabei sollten sie es besser wissen. Der Chemiker Étienne Geoffroy deckte schon 1722 in einem Bericht die Betrügereien zahlreicher Alchemisten auf. Zudem widerlegte er die Existenz des Steins der Weisen.

Unermesslichen Reichtum durch die Herstellungsformel für den Stein der Weisen kann ich dir also nicht bieten. Dafür zeige ich dir in diesem Beitrag unter anderem, wie du dir durch Rebalancing eine kleine aber feine Zusatz-Rendite sicherst.

Die perfekte Geldanlage ist eine Illusion

Wir Deutschen sind Perfektionisten. Ordnung, Fleiß und Pünktlichkeit stehen ganz oben auf unserer Tagesordnung. So sagt man jedenfalls …

Und wenn ich die Diskussionen um die richtige Aktien-, Fonds-, und ETF-Auswahl verfolge, untermauert das die These.

Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich von ideologischen Grabenkämpfen spreche. Der Eine schwört auf die Gewichtung der ETFs nach Bruttoinlands-Produkt und der Nächste richtet sich nach der Marktkapitalisierung. Ein Anderer schwört auf Dividenden-Aktien. Dabei haben alle ein Ziel: Die perfekte Geldanlage. Nicht mehr und nicht weniger soll es sein. Na wenn es weiter nichts ist … Deutsche Exaktheit eben.