Banken

Warum ich ab heute Geld für mein Bankkonto bezahle – und das gerne

Geschafft. Ab heute ist Schluss mit Wasser predigen und Wein trinken. Zumindest was mein Geschäftskonto angeht. Das Privatkonto folgt in Kürze. Im Fließtext klingt das so:

„Herzlich willkommen!

Sehr geehrter Herr Geiler,

jetzt bewegen wir gemeinsam etwas – wir haben Ihr Triodos Bankkonto für Sie eingerichtet und Ihren Zugang zum Online-Banking angelegt.“

Jetzt bin ich Kunde einer „grünen“ Bank. Jede Transaktion kostet mich von nun an 10 Cent. Eine geringe Kontoführungsgebühr wird wohl bald folgen. Gut so. Ich bezahle das Geld gerne. Warum? Das erfährst du in diesem Artikel.

Der Bankfuzzi will dich eh nur übers Ohr hauen

Eine ganze Branche will nur an dein Bestes, dein Geld. Beispiele dafür gibt es viele. Da wird einer 80-jährigen Rentnerin schon einmal ein Bausparvertrag vertickt oder ein Schifffonds aufgeschwatzt. Sind eben alles Verbrecher, die da in den Banken hocken. Und das sind noch nicht einmal die Schlimmsten! Versicherungsvertreter, das sind die richtig nervigen Typen … rennen von Tür zu Tür und betteln nach einem Abschluss. Was der Kunde will und braucht, ist denen völlig egal. Hauptsache die Provisionen reichen für die nächste Lustreise nach Budapest.

Das Fernbild der Finanzbranche ist schlecht. Grottenschlecht sogar. Versicherungsvertreter und Bankkaufmann gehören nicht umsonst zu den unbeliebtesten Berufen in Deutschland.

FinTechs – Bedrohung oder Chance für deutsche Banken?

Gastbeitrag von Amadeus Wissing

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung für die deutschen Banken – Die Niedrigzinsphase? Die neuen Regulierungsinitiativen? Immer noch die Altlasten aus der Finanzkrise wie zum Beispiel Prozesskosten? Alles plausible Antworten, alles schon tausendmal gehört und alles täglich in sämtlichen Medien zu lesen. Was hältst du von folgender These:

Eine der größten Herausforderungen für deutsche Banken ist die Digitalisierung.

Bundesbank: Die neue Welt der Bankenaufsicht

Im Zuge der Bankenunion übernimmt die EZB die Aufsicht über die deutschen Banken. Was bleibt für die Bundesbank?

Wenn ich Bekannten erzähle, dass ich als Bankenaufseher bei der Deutschen Bundesbank arbeite, blicke ich meistens in fragende Gesichter. Es folgt ein längeres Gespräch, in dem ich meistens die Aufgaben der Bundesbank von Grund auf erklären muss – Wenn bereits Vorkenntnisse vorhanden sind, ist die häufigste Reaktion: „Bankenaufsicht? Macht doch die EZB!“

„Zeit für Krötenwanderungen“

Unter diesem Motto läuft die Website www.bankwechsel-jetzt.de, die ich Ihnen hier ans Herz legen möchte.

Auf der Website erfahren Sie alles rund um das Thema Bankenwechsel. Es wird Ihnen nicht nur erklärt warum Sie wechseln sollten, es werden Ihnen auch konkrete Alternativen aufgezeigt. Zudem bekommen Sie eine Checkliste an die Hand, die Ihnen den Wechsel so einfach wie möglich gestalten soll.

Man findet auf der Seite einen Abschiedsbrief, den man seiner Bank bei einem Wechsel zusenden kann. In diesem Blogbeitrag, werde ich meinen eigenen Brief verfassen.