„Durchwachsen“ beschreibt unser zweites Quartal in einem Wort. Im Mai hatten wir ein veritables Auftragsloch, aus dem wir uns im Juni mit einiger Kraftanstrengung herausgebuddelt haben.
Auch wenn unsere Umsatzsatzzahlen insgesamt solide sind, dürfen wir festhalten, dass die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit auch uns etwas ausbremst.
In der Anlageberatung und der Anlagebetreuung haben uns beispielsweise die Zollpolitik und der Nahost-Konflikt beschäftigt.
Konkret schauen wir uns in diesem Rückblick an:
- Arbeitszeitentwicklung
- Seitenaufrufe und Podcastentwicklung
- Umsatz- & Gewinnentwicklung
- Unsicherheit an den Kapitalmärkten
- Ausblick

Inhaltsverzeichnis
Arbeitszeitentwicklung
Im zweiten Quartal habe ich 373 Stunden gearbeitet. Das sind 71 Stunden mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das bisherige Gesamtjahr liege ich mit 731 Stunden etwa 111 Stunden über dem Vorjahr.
Meine 4-Tage-Woche habe ich abgespeckt und am Dienstag-Vormittag regelmäßig einige Arbeitsstunden eingelegt.
Manchmal nehme ich auch etwas Arbeit ins Wochenende mit.
Die gestiegenen Arbeitszeit ist Ausdruck der gewachsenen Zahl an Bestandsmandaten, welche uns sehr freut. Zudem hatte >Birgit 2 Wochen Urlaub, was für mich ein etwas höheres Arbeitspensum bedeutet hat.
Selbstredend hat die gestiegene Arbeitszeit Auswirkungen.
- Früh aufstehen
- Sohn fertig machen und in die Schule bringen
- Arbeiten
- Nach Hause kommen, Abendbrot machen, Kind ins Bett bringen
- Am Wochenende einkaufen und die Ordnung in der Wohnung wiederherstellen
- Dazwischen irgendwie Sport unterbringen
Das Tagesprogramm ist üppig und manchmal stoße ich an Grenzen.
Ich liebe meine Familie, meine Arbeit und meinen Sport. Die Balance zu halten, ist herausfordernd und gelingt nicht immer. Das erste Mal im Leben habe ich etwas Übergewicht. 5 Kilo mehr, die es sich an meinem Körper nett eingerichtet haben und scheinbar wenig Lust haben, einfach wieder zu verschwinden.
Im ersten Halbjahr hat das Pendel vermehrt Richtung Beruf ausgeschlagen. Der Sommer ist eine gute Gelegenheit, es wieder mehr Richtung Familie und Gesundheit gleiten zu lassen.
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Seitenaufrufe und Podcastentwicklung
Beim Podcast sehen die Zahlen wie folgt aus:
- 2. Quartal 2025: 4.227 Downloads
- 2. Quartal 2024: 2.910 Downloads
Das entspricht einem Wachstum von 45,3 Prozent, womit sich der leichte Aufwärtstrend aus dem ersten Quartal beschleunigt hat.
Bei den Klicks auf die Finanzküche-Website über Google sind wir um 13,8 Prozent gewachsen:
- 2. Quartal 2025: 15.722 Klicks über Google
- 2. Quartal 2024: 13.814 Klicks über Google
Bei den Website-Besucherzahlen über alle Kanäle hinweg sieht die Entwicklung noch besser aus. Mit 27.171 Gästen auf der Finanzküche haben wir im zweiten Quartal ein Wachstum von 29 Prozent verzeichnet. Unser Jahresziel, insgesamt 140.000 Besucher begrüßen zu dürfen, ist in Reichweite. Insgesamt haben wir im ersten Halbjahr 60.254 Besuche verzeichnet.
Der Podcast ist damit aktuell der am schnellsten wachsende Kanal.
Das freut uns besonders, da er in letzter Zeit eher unser Sorgenkind war.
Umsatz- & Gewinnentwicklung
Beim Umsatz haben wir im zweiten Quartal ein Plus von 20 Prozent verzeichnet. Die Betriebsausgaben sind mit 24,8 Prozent prozentual noch stärker gestiegen.
Beim Gewinn verbleibt so lediglich ein Plus von 5,5 Prozent.
Festhalten müssen wir, dass das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld auch an uns nicht spurlos vorüberzieht. Mit dem Mai hatten wir zum ersten Mal seit einem Jahr einen Monat, der unter dem Vorjahresumsatz lag und zwar deutlich.
Für das erste Halbjahr ergibt sich beim Umsatz insgesamt ein Plus von 37,5 Prozent, womit wir leicht über unserem optimistischen Wachstumsszenario von 36 Prozent Plus liegen. Da unsere letzten beiden Quartale in 2024 sehr gut waren, wird es eine Herausforderung, den optimistischen Wachstumspfad beizubehalten.
Unser Sorgenkind ist die Gewinnentwicklung, weshalb wir auf der Kostenseite weiterhin auf der Bremse stehen.
Da wir aus Eigenmitteln wachsen, ist ein steigender Gewinn essentiell, um im ersten Schritt unsere Liquiditätsreserven wieder aufzufüllen und im zweiten Schritt unser Beratungsteam vergrößern zu können.
Schwer gefallen ist mir die Entscheidung, dass wir von >Dominik erst einmal keine neuen Artikel für unseren Finanzküche-Blog abnehmen. Da wir über unsere Blog-Artikel vergleichsweise wenig neue Beratungsmandate erhalten, war das zunächst ein notwendiger Schritt, um unsere Marketing-Kosten zu senken. In nächster Zeit werden wir daher den Veröffentlichungsrhythmus für neue Beiträge von wöchentlich auf alle 2 Wochen anpassen.
Kapitalmärkte: Unsicherheit ist das neue Normal?
- Zollpolitik
- Ukraine Krieg
- Nahost Konflikt
- Big Beautiful Bill
Die Unsicherheit scheint allgegenwärtig und heute größer als je zuvor. Bemerkenswert ist auf den ersten Blick, wie robust sich die Kapitalmärkte zeigen.
Abgesehen davon, dass der Dollar abgewertet hat, was für Anleger im Euroraum mit rückläufigen Kursen bei Dollaranlagen verbunden ist, befinden sich viele Teile des Aktienmarkts im Bereich ihrer Allzeithochs.
Was seltsam erscheint, klärt sich etwas, wenn du dir bewusst machst, dass Unsicherheit der normale Status-quo ist.
- Weltfinanzkrise,
- Fukushima,
- Brexit,
- Trumps erste Amtszeit,
- Corona,
- Zinsanstieg
Ständig gibt es Gründe, warum es kein guter Zeitpunkt ist, Geld zu investieren. Und doch haben sich die Aktienkurse immer wieder berappelt und sind neuen Hochs entgegen gestiegen.
Diversifikation und ein passend gewähltes Risikoprofil waren und sind das Gebot der Stunde.
Diversifikation stellt sicher, dass ein Portfolio in Krisen keinen nachhaltigen Schaden nimmt und von einer anschließenden Erholungsphase profitieren kann.
Ein passendes Risikoprofil stellt sicher, dass du deinem Finanzplan auch in schwierigen Phasen treu bleiben kannst.
Individuelle Anlageberatung anfragen: Wir entwickeln eine Anlage, die dazu geeignet ist, deine Ziele effizient zu erreichen.
Resümee & Ausblick
Auf den ersten Blick ist unsere Entwicklung durchweg positiv. Auf den zweiten Blick lässt sich feststellen, dass sich unsere Wachstumsdynamik etwas abschwächt.
Für das zweite Halbjahr setzen wir folgende Schwerpunkte:
- Prozessoptimierung: Im Fokus stehen vor allem die Implementierung eines besseren CRM-Systems und die Verbesserung der Marketingprozesse
- Gewinnsteigerung: Neben der Stärkung der Umsätze nehmen wir verstärkt die Kostenseite in den Blick
Die Optimierung und vor allem die Standardisierung von Prozessen ist für uns eine essentielle Grundlage, um im nächsten Schritt unser Team sinnvoll vergrößern zu können.
